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| 03:08 Uhr

Trebendorfer stehen noch ohne neuen Kommunalberater da

Mühlrose. Die Gemeinde Trebendorf muss voraussichtlich noch einige Zeit ohne Kommunalberater auskommen. Wunschkandidat Dieter Friese, ehemaliger Landrat im Spree-Neiße-Kreis, habe noch einigen Klärungsbedarf mit Vattenfall, informierte Bürgermeisterin Kerstin Antonius (WV Trebendorf) am Mittwochabend während der Ratssitzung. ni

Der Beirat Bergbau, wo sich dieser bereits vorstellte, habe schon zugestimmt, dass Friese der geeignete Nachfolger für Sabine Meinhardt sein soll. Ungeklärt ist auch noch, ob der Ortsteil Mühlrose tatsächlich einen eigenen Kommunalberater bekommt. Laut Kommunalamt im Landkreis Görlitz soll das generell möglich sein, berichtete Ortsvorsteherin Claudia Paufler. Der Ortschaftsrat werde sich dazu noch eine Meinung bilden, ob die Mühlroser an Sabine Meinhardt festhalten oder mit Trebendorf zusammen auf Dieter Friese bauen.

Gemeinderat Waldemar Locke warf am Mittwoch auch noch den Namen von Rechtsanwalt Klaus Hardraht in den Ring. Er habe mit ihm telefoniert, und dieser zeige Interesse. Die Gemeinde Rietschen berate er auch. Und es gehe ja schließlich darum, das Beste für die Dörfer herauszuholen, begründete Locke seinen Vorschlag.

Weder Bürgermeisterin noch Räte brachen daraufhin in Jubelgesänge aus. Kerstin Antonius machte deutlich: Ob ein oder zwei Berater, das sei nicht nur Sache von Trebendorf und Mühlrose. "Vattenfall hat schon ein Wort mitzureden, die bezahlen das ja auch", so deren konsequente Ansage.

Nachdem in dieser Sache noch mit einigen Behauptungen aufgeräumt wurde, wer was über wen in vergangenen Beratungen gesagt haben soll, konnte Bürgermeisterin Antonius zum nächsten Tagesordnungspunkt übergehen.