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| 17:40 Uhr

Bergbau
Trebendorfer Rat legt Aufgaben für Berater fest

Trebendorf. Der Gemeinderat Trebendorf hat den Beschluss einstimmig gefasst. Schleife muss noch nachziehen.

Jetzt steht fest, was der Kommunalberater der Gemeinde Trebendorf zu tun und zu lassen hat. Per Beschluss hat der Gemeinderat die Aufgabenstellung für Klaus Hardraht in der Mai-Sitzung festgezurrt. Der Beschluss erfolgte einstimmig. Gleichlautend steht dieser auch in Schleife. Schleife soll der neue Wohnort der meisten Mühlroser im Zuge der Umsiedlung durch den Bergbau werden.

Eigentlich wollte der Schleifer Rat die Aufgabenstellung schon Anfang Mai beschließen, nahm sie aber von der Tagesordnung, um den Trebendorfern den Vorrang zu lassen. Aus Sicht von Trebendorfs Bürgermeister Waldemar Locke (CDU) „sehr kollegial“.

Der Kommunalberater steht den beiden Gemeinden in kommunalrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Umsiedlung zur Seite und vertritt deren Interessen gegenüber der Leag und den Behörden. Eingeschlossen ist das Thema Entschädigung, was das kommunale Eigentum der Gemeinde Trebendorf in Mühlrose angeht.

Ein weiteres Feld zum Beackern ist die notwendige infrastrukturelle Entwicklung und der Nachholbedarf in den Ortsteilen Schleife-Süd, Rohne, Mulkwitz und Klein Trebendorf. Diese waren Kandidaten für die Umsiedlung durch den Tagebau Nochten II, doch dieser Plan wurde 2017 vom Energieunternehmen gecancelt. Was Hardraht nicht darf, das ist die Beratung von Umsiedlern.

(ni)