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| 15:45 Uhr

Arbeitseinsatz
Trebendorfer Kameraden reparieren Spielzeug

 Auch an der Eisenbahn müssen Reparaturarbeiten vorgenommen werden. Hier sind Stefan Kowalick und Pavel Röhle am Werk.
Auch an der Eisenbahn müssen Reparaturarbeiten vorgenommen werden. Hier sind Stefan Kowalick und Pavel Röhle am Werk. FOTO: Arlt Martina
Trebendorf. Zu einem besonderen Arbeitseinsatz ist die Feuerwehr ausgerückt. Von Martina Arlt

Vor sieben Jahren ist die nagelneue Kita „Lutki“ in der Dorfmitte von Trebendorf übergeben worden. Dazu gehörten natürlich tolle Spielgeräte für die Jüngsten. Doch nun sind die Spielgeräte auf dem Spielplatz in die Jahre gekommen, denn sie sind der täglichen Witterung ausgesetzt. Mehr noch: Mehrere Spielgeräte bemängelten die Gutachter, da sie nicht mehr den TÜV-Vorschriften entsprachen. Ein Spielgerät wurde sogar still gelegt. Dieses Problem wurde im Gemeinderat angesprochen, und man suchte nach einer Lösung.

„Da die Kassen auch bei uns klamm sind, nahmen wir uns dieser Sache an. Denn Kinder von unseren Kameraden besuchen auch diese Einrichtung. So ein bisschen fühlt man sich in der Pflicht“, begründet der stellvertretende Wehrleiter Stefan Kowalick seine Intention. Am Sonnabendmorgen rückte dann die Feuerwehr auf dem Spielplatz an. 17 Kameraden legten dort für fünf Stunden handwerkliches Geschick an. Unterstützt wurden sie dabei von den Vertretern der Wählervereinigung und Transparenz für Trebendorf. Mit großer Freude waren auch die Trebendorfer Kinder Pavel und Paulin Röhle dabei, die der Jugendfeuerwehr des Dorfes angehören.

An sieben Spielgeräten wurden Reparaturarbeiten vorgenommen. Dazu gehörten die Eisenbahn, zwei Rutschen, eine Finnhütte, zwei Schaukeln und eine Holzhütte. „Es muss vor allen Dingen das Holz an den Geräten aufgearbeitet werden. Aber auch Metallarbeiten sind gefragt, denn die Ketten sind zum Teil verrostet. Den hinteren Wagen der Eisenbahn müssen wir sogar in unsere Werkstatt mitnehmen, daran muss viel erneuert werden. Wenn man auseinander baut, weiß man oft nicht, was noch dahinter steckt. Auf jeden Fall haben wir unser Werkzeug im Gepäck, Kettensäge, Schleifer, Akkuschrauber, Leitern, Nusskasten und vieles mehr. Sollten wir die Reparaturarbeiten heute nicht schaffen, werden wir neue Termine vereinbaren“, erklärt Stefan Kowalick. Zwei neue Spielgeräte sollen in diesen Tagen bis zum 1. Juni zum Kindertag noch ankommen. In der „Lutki“-Kita werden 90 Kinder betreut. Die Einrichtung wird von Silvia Krämer geleitet.

Wenn die Trebendorfer Kameraden trotzdem noch „Langeweile“ haben sollten, erweitern sie ihren Trainingsplatz an der „Grünen Aue“ Stück für Stück, merkten die Protagonisten augenzwinkernd an.