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Trebendorf: noch viele ungeklärte Details

Trebendorf.. Die Kommune hat den Beitritt zum Zweckverband „Halbendorfer See“ verschoben. In der jüngsten Gemeinderatssitzung sollte dazu ein entsprechender Beschluss gefasst werden. Ingolf Tschätsch

Die Runde war sich jedoch einig, ihn vorerst noch zurückzustellen, bis eine Reihe von Fragen mit dem Zweckverband geklärt sei.
Knackpunkt dabei ist die neue Straße über den Damm am Halbendorfer See, die, wie Bürgermeister Peter Mäkelburg betonte, als Ortsverbindungsstraße angelegt werden sollte. Darauf hätten die Trebendorfer schon im Vorfeld immer wieder hingewiesen. Jetzt sei es eine Betriebsstraße der LMBV geworden, die, obwohl bereits schon lange genutzt, immer noch nicht offiziell übergeben worden sei, wie kritisiert wurde.
Es wurde im Gemeinderat von Mängeln bei der technischen Ausführung der Straße gesprochen, wie auch durch einen Vertreter der LMBV bestätigt worden sein soll. Insbesondere geht es um die Standfestigkeit, die infrage gestellt wird.
Unter diesen Bedingungen sei Trebendorf nicht bereit, die Straße zu übernehmen. Erst wenn diese Dinge geklärt sind, hieß es, will man erneut über einen Beitritt zum Zweckverband entscheiden. Wie Peter Mäkelburg jedoch mehrfach zum Ausdruck brachte, sei man vom Prinzip her für einen Beitritt. In diesem Zusammenhang lobte er auch das Engagement seiner Amtskollegen aus Schleife und Groß Düben, die darauf drängen, in Sachen Zweckverband alle Beteiligten in ein Boot zu bekommen. Die Trebendorfer wollen sich dem nicht verschließen, so der Tenor in der Ratsrunde.