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| 02:46 Uhr

Trebendorf bleibt beim Nein zum Breitband-Ausbau

Trebendorf. Die Gemeinde Trebendorf bleibt bei ihrem Nein zum Breitband-Ausbau in den noch nicht versorgten Ortsbereichen und im Ortsteil Mühlrose. Die finanzielle Situation, in die die Kommune infolge der Gewerbesteuerrückforderungen von Vattenfall geraten ist, lasse diese Investition nicht zu. Gabriela Nitsche

Denn dafür hätte Trebendorf knapp 300 000 Euro Kredit aufnehmen müssen. Das bekräftigte Bürgermeisterin Kerstin Antonius (WV). Sie hatte den Gemeinderäten zuvor berichtet, dass Trebendorf 20 000 Euro Förderung erhalten hatte. Die Gelder waren für die Machbarkeitsstudie, Planung und Beratung durch eine externe Firma im vergangenen Jahr bestimmt.

Trebendorf setzt darauf, dass sich die Leag doch für den Tagebau Nochten II entscheidet. Dann würden Mühlrose und Klein Trebendorf umsiedeln und an den neuen Standorten mit schnellem Internet versorgt. In dem Fall hätte Trebendorf den Kredit sozusagen umsonst aufgenommen, argumentierten die Trebendorfer bereits im vergangenen Sommer. Das aber konnte sich die Kommune in ihrer finanziellen Schieflage weder Mitte 2016 noch im Jahr 2017 leisten. Aus diesem Grunde wolle man abwarten, wie die Entscheidung zum zweiten Abbaufeld ausgeht.