Das brachte eine geheime Wahl in der vergangenen Woche mit sich. Das Ergebnis sorgte zum Beispiel bei Bürgermeisterin Kerstin Antonius (Wählervereinigung) und Bearbeiter Bergbau Wolfgang Zech für Kritik. Nach fünf Jahren im Amt hatte der Gemeinderat aus seinen Reihen zwei Räte für den Vorstand vorschlagen müssen.

Die Bürgermeisterin hielt an Norbert Struck und Andreas Fabian fest, die eine sehr gute Arbeit leisten, sagte sie und dankte diesen.

Doch die Gemeinderätin Marina Kowalick sah das anders, schlug Ratskollegen Rohrbach vor. Fabian und Rohrbach bekamen am Ende je acht Stimmen, Struck sechs und war damit raus. Kerstin Antonius bedauerte das sehr. Denn Struck habe langjährige Erfahrungen, Rohrbach nicht eine.

Ebenfalls neu zu besetzen waren maximal drei Plätze durch Räte im Stiftungsrat. Da Annett Röhle aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht, schlug die Verwaltung die bisherigen Mitglieder Marina Kowalick, Wolfgang Martin und neu Tilo Niemz vor. Ebenfalls Interesse meldete Waldemar Locke an. So landeten nach vorheriger Debatte die vier Namen auf der Liste, aber nur drei durften gewählt werden. Martin und Locke erhielten zehn und neun Stimmen, Kowalick und Niemz je sieben. So folgte zwischen diesen beiden eine Stichwahl, die mit sechs gegen fünf Stimmen für Tilo Niemz ausging.

Im Oktober werden die berufenen Bürger für beide Gremien ebenfalls neu gewählt.