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Handwerkskunst
Töpfergilde gibt sich ein Stelldichein

Viel Trubel herrschte in den letzten Jahren bei den Töpfermärkten.
Viel Trubel herrschte in den letzten Jahren bei den Töpfermärkten. FOTO: Erlichthof Rietschen
Rietschen. Rietschener Siedlung lädt am Sonntag zum Bummeln ein.

Seit über 22 Jahren fiebern nicht nur die Lausitzer Töpfer diesem ersten Töpfermarkttermin in Sachsen entgegen. Alle Jahre wieder wird am letzten Märzsonntag in der Rietschener Erlichthofsiedlung der Reigen eröffnet. Am Sonntag gibt sich die Töpfergilde aus nah und fern von 10 bis 17 Uhr ein Stelldichein in dem historischen Holzhausensemble.

Rund 50 Teilnehmer aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen haben sich wieder für den populären Markt in der Erlichthofsiedlung angemeldet. Die meisten Töpfer waren bereits schon einmal vor Ort und fühlen sich mit ihrer Tonware zwischen den urigen Schrotholzhäusern gut aufgehoben.

Auch die Stammkundschaft kann sich freuen, denn endlich kann mit dem einen oder anderen Tippel die eigene Sammlung ergänzt oder auch gleich ein hübsches Geschenk für das bevorstehende Osterfest erworben werden.

Musikalisch geht es mit der Dresdner Gruppe Tam Tam wieder richtig zur Sache. Die drei Vollblutmusiker spielen ganztägig für die Besucher der Veranstaltung auf, teilt die Touristinfo des Erlichthofes mit. Die Gärtnerei Friedrich aus Trebus verwandelt die Theaterscheune in ein Frühlingsblumenparadies.

Auch Pferde und Mäuse zählen zu den tierischen Gästen der beliebten Veranstaltung. Auf den Zigeunerpferden der Familie Schmidt aus Daubitz kann sich jeder als Jockey ausprobieren oder dem Mäusezirkus vor der Theaterscheune einen Besuch abstatten.

Außerdem finden im Zeitraum 23. bis 25. März die Europäischen Tage des Kunsthandwerkes statt –  ein willkommener Anlass die Leistungsfähigkeit der Kunsthandwerker in der Schrotholzshaussiedlung zu erleben.

(pm/rw)