(kw) Die klassische Verwechslungskomödie ist bekannt unter dem Titel „Oh du Fröhliche“. Als gewiefter Gauner brachte Harald Juhnke in der Verfilmung von 1995 unzählige Zuschauer zum Lachen. Der Neurosen-Kavalier gilt zudem als eines der erfolgreichsten Boulevardstücke der letzten drei Jahrzehnte. Am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau durch Schauspielintendantin Dorotty Szalma inszeniert, werden die Zuschauer Zeugen ungewöhnlicher Vorgänge in einer modernen, eleganten Therapiepraxis.  

In der psychotherapeutischen Praxis von Dr. Otto wartet die Sprechstundenhilfe Fräulein Engel schon ungeduldig auf den Vertretungsarzt Dr. de Witt. Als dieser endlich ankommt, ahnt sie nicht, dass sie ausgerechnet den polizeilich gesuchten Dieb vor sich hat, der seit geraumer Zeit – als Weihnachtsmann verkleidet – die Supermarktkette Riewe heimsucht, um mit immensen Summen völlig unbehelligt zu entschwinden. Soeben hat er nämlich wieder eine der Dresdener Filialen um etliche tausend Euronen erleichtert und ist, auf der Suche nach einem Versteck, ausgerechnet in dieser Praxis gelandet.

Und er wird auch sofort ins kalte Wasser geworfen, denn die erste Patientin steht schon kurz nach seiner Ankunft auf der Matte. So findet sich der Dieb Felix Bollmann plötzlich als Psychotherapeut wieder. Die Katastrophe könnte nun ihren Lauf nehmen, wenn der gewiefte Gauner nicht mit einer ordentlichen Portion Menschenverstand ausgestattet wäre. Mit genau dieser feiert er erstaunliche Heilerfolge.

Der Neurosen-Kavalier
Premiere im Theater Görlitz
Sonnabend, 23. Februar, 19.30 Uhr
Weitere Aufführungen:
Freitag, 8. März, 19.30 Uhr,
Sonnabend, 9. März, 19.30 Uhr,
Sonntag, 17. März, 15 Uhr