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Autounfall
Teure Beule für polnisches Auto in Görlitz

Am Donnerstagmorgen hat sich Görlitz kurz nach neun Uhr ein Autounfall ereignet.
Am Donnerstagmorgen hat sich Görlitz kurz nach neun Uhr ein Autounfall ereignet. FOTO: Matthias Wehnert
Görlitz. An einem Unfall mit einem polnischen Auto am Donnerstag in Görlitz war kein Fahrzeug des Diplomatischen Dienstes beteiligt. Die Information, dass es sich um ein Botschaftsauto gehandelt hat, stellte sich als falsch heraus. Von Lydia Schauff

Am Donnerstagmorgen hat sich Görlitz kurz nach neun Uhr ein Autounfall ereignet. Der 38-Jährige Fahrer des mutmaßlichen Botschaftswagens fuhr bei Grün über eine Ampel an der Kreuzung Schützenstraße Ecke Bismarckstraße, musste dann allerdings mitten auf der Kreuzung stehenbleiben, da die Ampel zwischenzeitlich auf Rot umgesprungen ist. Ein PKW, der an der querenden Straße wartete und nun Grün hatte, war bereits losgefahren und es kam auf der Kreuzung zum Zusammenstoß. An den beiden BMWs entstand Blechschaden. Laut Polizeidirektion Görlitz wurde niemand verletzt und die Höhe des Sachschadens liegt bei rund 18 000 Euro.

Die Information, dass es sich um ein Auto der polnischen Botschaft gehandelt hat, stellte sich als falsch heraus.

In der ursprünglichen Fassung dieses Textes hieß es: „Bilder zeigen, dass darin ein Wagen der polnischen Botschaft verwickelt gewesen ist. Auf Nachfrage der Lausitzer Rundschau konnte das die polnische Botschaft noch nicht bestätigen. Zudem ist bisher nicht klar, ob der polnische Botschafter Andrzej Przyłębski oder ein anderer Botschaftsmitarbeiter mit im Wagen saßen.“