| 02:40 Uhr

Team-Work ist das Zauberwort

Der alte Bühnenwagen brauchte eine Generalüberholung.
Der alte Bühnenwagen brauchte eine Generalüberholung. FOTO: ni
Halbendorf. Wenn so ein Fest wie das von Neptun vom 14. bis 16. Juli bevorsteht, zu dem erfahrungsgemäß Tausende Besucher erwartet werden, ist eine abgestimmte Logistik für den reibungslosen Verlauf die Basis.

Ein Plan á la Egon Olsen würde da null Punkte bringen, denn es geht schon bei den vielen Vorbereitungen los, bei denen nichts in die Hose gehen sollte, so Sebastian Bertko, Chef vom Kulturverein, der die Organisationsfäden in der Hand hält. Die Routine der Beteiligten zahle sich aus. Denn nach einem Neptunfest sei vor einem Neptunfest. Das geht mit der Ideenfindung für das dreitägige Geschehen los. Nicht nur für Unterhaltung soll bestens gesorgt werden. Denn Liebe geht nun mal durch den Magen. Neptun und dessen Gefolge machen da keine Ausnahme. Also müssen Partner gefunden und verpflichtet, Bestellungen vorgenommen werden. Tausende Flyer gehen alljährlich in den Druck, große Plakate werden geklebt und alles in den umliegenden Orten verteilt.

Und einige Utensilien fürs Neptunfest brauchen auch einmal eine Generalüberholung, wenn sie Jahr für Jahr genutzt werden. In diesem Jahr ist es der Bühnenwagen. "Die Holzplatte war morsch und damit nicht mehr sicher. Also haben wir entschieden: alles runter und neu machen", berichtet Sebastian Bertko.

An einigen der letzten heißen Tage trafen sich emsige Mitstreiter und machten sich an die Arbeit.

Die RUNDSCHAU schaute vorbei, als Oli, Christian, David und Sebastian gerade Metallteile en gros lackierten. Dafür steckten sie in weißen Maleranzügen und schützten sich mit Masken vor dem Gesicht. Bei der Hitze kamen sich die jungen Leute wie im Treibhaus vor.