ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:05 Uhr

Brandschutz
Team Lauba gewinnt dank geballter Kraft

Der Groß Dübener Marco Rühlemann siegte im 100-Meter-Hindernislauf und verteidigte damit seinen Sieg 2017 in Trebendorf.
Der Groß Dübener Marco Rühlemann siegte im 100-Meter-Hindernislauf und verteidigte damit seinen Sieg 2017 in Trebendorf. FOTO: Gabi Nitsche
Trebendorf . In Trebendorf hat es Samstag den Anschein gehabt, nichts und niemand kann Feuerwehrsportlern die Stimmung vermasseln. Bei allem Ehrgeiz überwog der Spaßfaktor beim Oberlausitzpokal und bei dem Oldiecup. Von Gabi Nitsche

Sie waren super Gastgeber und liebäugelten verständlicherweise mit den Pokalen. Doch die sächsischen Trebendorfer erkannten neidlos an, dass die anderen Teams Samstag einen besseren Lauf hatten. Bernd Kowalick, Gemeindewehrleiter von Trebendorf und seit drei Jahrzehnten dem Feuerwehrsport verschrieben, hatte es prophezeit, als er das Team Lauba vorstellte und von dessen offizieller Bestzeit beim Löschangriff (21,2 Sekunden) schwärmte „Hier ist geballte Kraft unterwegs“. Das stellten die Oberlausitzer sofort unter Beweis. Der Sieg war ihrer. Auf den Plätzen Klein Welka und die brandenburgischen Trebendorfer, die 2017 als Sieger vom Platz gegangen waren. Genauso wie ihre Mädels. Nur gelang diesen, Gold zu verteidigen. Die hiesigen Trebendorfer Jungzz gaben sich mit dem vierten Rang zufrieden. Deren offizielle Bestzeit liegt laut Kowalick bei 21,17 Sekunden.

So sehen Sieger aus.... den 3. Wertungslauf um den Oberlausitzpokal 2018 entschied Lauba für sich, gefolgt von Klein Welka und Trebendorf/Brandenburg..
So sehen Sieger aus.... den 3. Wertungslauf um den Oberlausitzpokal 2018 entschied Lauba für sich, gefolgt von Klein Welka und Trebendorf/Brandenburg.. FOTO: Gabi Nitsche

Beim Wettkampf um den Oldiecup machten die Laubaer den Doppelsieg komplett. An zweiter Stelle die Trebendorfer Jungzz. „Sie wollten es uns unbedingt zeigen“, so Bernd Kowalick, der mit seinem Team auf den dritten Platz von fünf Startern kam. „Bis vor wenigen Jahren entschied das Alter über einen Start bei den Oldies. Weil aber kaum noch Oldies Feuerwehrsport betreiben, sind jetzt die Pumpen das entscheidende Kriterium. Die Männer nutzen moderne, die anderen ältere“ erklärt Kowalick. Er spricht von den „Schätzchen“, die in den Wehren gehegt und gepflegt werden, 50 Jahre und mehr auf dem Kerbholz haben. „Fakt ist, 70 Prozent des Erfolgs wird beim Löschangriff auf der Platte entschieden.“ Also dort, wo die Technik in vorgeschriebener Zeit zusammengebaut wird. Wenn dort etwas falsch liegt, funktioniert es nicht.

Die Brandenburger Trebendorferinnen haben den Pokal von 2017 in 2018 im sächsischen Trebendorf verteidigt.
Die Brandenburger Trebendorferinnen haben den Pokal von 2017 in 2018 im sächsischen Trebendorf verteidigt. FOTO: Gabi Nitsche

Ein dickes Lob gab es Samstag für Sportler, die andere Mannschaften personell unterstützten. Tom Wartenberg aus Nochten und Marco Rühlemann gehörten zum Beispiel dazu. „Das ist ganz großes Kino“, schätzte Bernd Kowalick ein und fügte hinzu: „Ansonsten könnten einige Mannschaften nicht mehr antreten.“


Annette Kucher von der Freiwilligen Feuerwehr Trebendorf/Sachsen beim Hindernislauf. Sie erreichte Platz 1.
Annette Kucher von der Freiwilligen Feuerwehr Trebendorf/Sachsen beim Hindernislauf. Sie erreichte Platz 1. FOTO: Gabi Nitsche
Die Trebendorfer sind froh, dass der Nochtener Tom Wartenberg (vorn rechts) ihr Team unterstützt. Auf dem Foto mit Stefan Kowalick (vorn links), der bei der Feuerwehr Trebendorf für den Feuerwehrsport zuständig ist.
Die Trebendorfer sind froh, dass der Nochtener Tom Wartenberg (vorn rechts) ihr Team unterstützt. Auf dem Foto mit Stefan Kowalick (vorn links), der bei der Feuerwehr Trebendorf für den Feuerwehrsport zuständig ist. FOTO: Gabi Nitsche
Voller Einsatz.
Voller Einsatz. FOTO: Gabi Nitsche
Die Groß Dübener beim Löschangriff.
Die Groß Dübener beim Löschangriff. FOTO: Gabi Nitsche
Das „Schätzchen“ der Kameraden aus Burghammer – die alte Pumpe wird gehegt und gepflegt und läuft wie am Schmürchen.
Das „Schätzchen“ der Kameraden aus Burghammer – die alte Pumpe wird gehegt und gepflegt und läuft wie am Schmürchen. FOTO: Gabi Nitsche