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Team aus Polen holt sich den Pokal beim Welpenturnier

Mit 38 Mannschaften aus Kitas in Sachsen, Brandenburg, Polen und Tschechien ist das Welpenturnier 2017 das bis dato größte in der Lausitz. Jamie von den Spreespatzen Spremberg tanzt vor Freude, dass es gleich losgeht
Mit 38 Mannschaften aus Kitas in Sachsen, Brandenburg, Polen und Tschechien ist das Welpenturnier 2017 das bis dato größte in der Lausitz. Jamie von den Spreespatzen Spremberg tanzt vor Freude, dass es gleich losgeht FOTO: Gabi Nitsche
Weißwasser. Mit der Pokalübergabe an das Kita-Team Zary II ist gestern Nachmittag ein unvergesslicher Tag für mehr als 700 Mini-Kicker aus Sachsen, Brandenburg, Polen und Tschechien zu Ende gegangen. Dabei stand der Spaß an der schönsten Nebensache der Welt für die Sechsjährigen im Vordergrund. Gabriela Nitsche

"Wir haben mit insgesamt acht Toren gesiegt, kein Spiel verloren", sagte Erzieherin Margareta Krajnik.

Nach der feierlichen Eröffnung mit dem Einmarsch aller Mannschaften, was ein wunderschönes buntes Bild ergab, begann um 10 Uhr das größte Kita-Fußball-Welpenturnier der Lausitz mit 38 Teams. Sie spielten in acht Gruppen auf acht Mini-Feldern am Turnerheim. Den jeweiligen Anstoß übernahmen Prominente wie die Europameisterin Antje Möldner-Schmidt, Eishockey-Legende Mirko Lüdemann sowie weitere gestandene Sportsleute. Von allen Seiten gab es dickes Lob für die tolle Organisation des Turniers. Weißkeißeler Eltern, die die Teilnahme der Kita privat organisiert hatten, waren begeistert. Nur Opa Wilfried Noack, der seinen Enkel Martin anfeuerte, haderte mit dem Schiedsrichter.

Selbst als sich zweimal während des Turniers die Himmelsschleusen zum Wolkenbruch öffneten, konnte das den Spaß an der Sache nicht trüben. "Wir haben dann die letzten Vorrundenspiele unentschieden gewertet und die Spielzeit etwas verkürzt", erklärte Cheforganisator Frank Konietzky. Als über 130 Spiele ausgetragen waren, der Sieger, die Platzierten - die Kitas St. Johannes und Sonnenschein Weißwasser - und die Sieger der Herzen - Gummistiefelchen II Uhsmannsdorf - feststanden, verkündete Konietzky: "Alle Bedingungen für den Guinness-Rekord-Versuch haben wir erfüllt." Rechtsanwalt Gerd Konietzka hat das beglaubigt. Nun gehen die Unterlagen an die Jury in London.

Bei der Medaillenübergabe herrschte ein mächtiges Gewusel auf dem Turnerheim-Rasen. Der Kampf um Tore, Sonne, Schwüle und Regenschauer war den Kleinen anzusehen, doch die Freude, dabei gewesen zu sein, überwog. OB Torsten Pötzsch (Klartext) wusste um die großen Anstrengungen, so eine Veranstaltung zu organisieren. "Deswegen ein ganz großes Dankeschön an alle fleißigen Helfer."