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| 15:01 Uhr

Tamme ist das erste Baby 2017 in Weißwasser

Steffi Mudrack mit ihrem Sohn Tamme, das erste Baby, das 2017 im Kreiskrankenhaus Weißwasser geboren wurde. Chefarzt Dr. Dmitry Chuvashkin gratuliert
Steffi Mudrack mit ihrem Sohn Tamme, das erste Baby, das 2017 im Kreiskrankenhaus Weißwasser geboren wurde. Chefarzt Dr. Dmitry Chuvashkin gratuliert FOTO: Gabi Nitsche
Weißwasser. Mit 361 Babys im Jahr 2016 ist die höchste Geburtenzahl der vergangenen sieben Jahre erreicht worden. Darauf hat Dr. Dmitry Chuvashkin, Chefarzt der gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung hingewiesen. Am Montag beglückwünschte er Steffi Mudrack aus Krauschwitz zu Sohn Tamme, dem ersten Baby im Jahr 2017. ni

Die Hoffnung auf mehr Babys, die im Kreiskrankenhaus Weißwasser das Licht der Welt erblicken, hat sich 2016 erfüllt. Die Steigerungsrate sei beachtlich, schätzt Chefarzt Dr. Dmitry Chuvashkin ein. 361 Kinder waren es bis zum 31. Dezember. "Im Jahr davor konnten wir nur von 337 berichten", sagt der Arzt am Montagnachmittag. Da ist er gerade in freudiger Mission auf der Neugeborenenstation unterwegs mit einem hübschen Strauß Blumen.

Diese überreicht er an die 28-jährige Steffi Mudrack. Die Krauschwitzerin entband am Neujahrsmorgen um 1.38 Uhr ihren Sohn. Er war das erste Baby im Jahr 2017 im Kreiskrankenhaus Weißwasser. "Wir haben ihn Tamme genannt", berichtet sie, derweil der Kleine seelenruhig in ihrem Arm schläft. "Er ist ein ganz lieber", so die stolze Mutti und streichelt ihrem Baby über die Wange.

Für sie, von Beruf Altenpflegerin, und ihren Ehemann Martin (33), der in der Keulahütte arbeitet und ihr während der Entbindung beistand, ist es das zweite Kind. "Dass es ein Junge wurde, ist besonders schön. Denn daran hatte ich nicht wirklich geglaubt. Uns war vor allem wichtig, dass unser Kind gesund ist." Tochter Hanni, inzwischen sieben Jahre und ein Schulkind, sei ganz verzückt von ihrem kleinen Bruder. "So wie alle in der Familie", fügt Steffi Mudrack hinzu.

Da bei ihr schon am Freitag die ersten Wehen einsetzten, ging es gleich ins Krankenhaus. "Dann war wieder Schluss mit den Wehen. Am Silvestertag bin ich dann mit meiner Mutti viele, viele Treppen gelaufen, um die Sache zu beschleunigen." Es halft. Denn dem Baby hat das anscheinend nicht gefallen, es wollte lieber auf die Welt kommen.

Apropos auf die Welt kommen. In Weißwasser haben die Frauen die verschiedensten Möglichkeiten, auf welche Art und Weise sie das möchten. "Für schmerzarme Entbindungen sorgt unser Anästhesist, und das nehmen die Schwangeren gern in Anspruch", weiß Dmitry Chuvashkin. Wer es möchte, kann in der Badewanne, am Seil oder in der Geburtenlandschaft sein Kind entbinden. "Wir bieten es an, die Frauen gucken es sich an, und wenn es los geht, haben es viele wieder vergessen", meint der Chefarzt mit schmunzelndem Gesicht.

Ein Viertel der Mütter entbinden per Kaiserschnitt. "Das ist sehr wenig gegenüber anderen Krankenhäusern." Angewendet wird diese Methode, wenn es der körperliche oder gesundheitliche Zustand der Frau erforderlich macht oder wenn es eine Mehrlingsgeburt ist, erklärt Chuvashkin. "Und wir hatten im Jahr 2016 drei Zwillingspärchen." Wenn es um Drillinge geht, dann entbinden die Frauen in größeren Kliniken wie zum Beispiel in Cottbus.

Zum Thema:
Für das Jahr 2016 stehen im Kreiskrankenhaus Weißwasser 358 Geburten zu Buche, darunter dreimal Zwillinge. Bei den insgesamt 361 Babys hatten die Mädchen mit immerhin 194 die Überzahl. Im Jahr 2015 waren es 332 Geburten mit fünf Zwillingen und somit 337 Kinder. Hier waren es mit 170 mehr Jungen. Die Mädchen brachten es auf 167. Die beliebtesten Vornamen im Jahr 2016 stehen ebenfalls fest: Beim weiblichen Geschlecht sind es Sophie, Johanna und Lena. Die Jungs heißen zumeist Oskar, Luca und Rudi.