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| 11:38 Uhr

Veranstaltung
Tag der offenen Töpfereien

Auch die Töpferei Najorka freut sich auf die Besucher, die schauen wollen, wie Unikate hergestellt werden.
Auch die Töpferei Najorka freut sich auf die Besucher, die schauen wollen, wie Unikate hergestellt werden. FOTO: Gabi Nitsche / LR
Krauschwitz. Besucher sind in den Keramik-Werkstätten im Landkreis Görlitz Samstag und Sonntag willkommen. Sie können den Töpfern bei der Arbeit zusehen. Von Gabi Nitsche

Keramiker aus allen Bundesländern laden für das zweite Wochenende im März auch 2018 wieder ein, die geöffneten Töpfereien, Keramikwerkstätten, Studios und Ateliers zu besuchen. Die Besucher können an diesen Tagen die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten der Kunsthandwerker besichtigen und diesen in den unterschiedlichen Werkstätten bei der Arbeit zuschauen. Zum Beispiel bei der Familie Hirche in Sagar. Für beide Tage von 10 bis 18 Uhr laden Vater und Sohn sowie Mitarbeiter zu Schauvorführungen an der Töpferscheibe, zu Werkstatt­rundgängen ein. „Wir freuen uns über jeden, der Interesse an unserer Arbeit hat“, sagt Udo Hirche. Eigens für diesen Anlass haben Junior und Senior den Holzbrandofen in diesen Tagen ordentlich angefeuert und mit etwa drei Kubikmeter Töpferware gefüllt. Am Wochenende sehen die Besucher das Ergebnis. „Jetzt, wo der Frühling vor der Tür steht, haben wir vor allem viele Pflanzgefäße getöpfert“, so der Meister seines Handwerks. Das Besondere an den Produkten aus dieser Werkstatt ist das Feldblumendekor.

Zur Werkstattausstellung anlässlich des Tages der offenen Töpferei freut sich auch Töpfermeisterin Kathrin Najorka in Krauschwitz über viele Keramikinteressierte. „Wir führen an diesem Wochenende durch die Werkstatt und zeigen den Weg des Tones bis zum fertig gebrannten Topf. An beiden Tagen, je nach Bedarf, bieten wir eine kleine Wanderung durch den Wald zur alten Ton- und Kohlengrube an. Natürlich können die Besucher auch die Holzbrandöfen besichtigen“, so die Chefin.  Wer möchte, kann gegen ein kleines Entgelt selbst etwas basteln, was dann auch glasiert und gebrannt wird. Kathrin Najorka wird an der Töpferscheibe sitzen, jeder kann ihr beim Drehen zuschauen und „natürlich werde ich fast alles erklären“.

Mit im Bunde ist auch der singende Töpfermeister Günter Meißner in Trebus. Hier wird Schlesisches Braunzeug auf der Töpferscheibe gedreht, lehmglasiert und im Freifeuerofen gebrannt. Er und seine Mitstreiter zeigen die Entstehung dieses Geschirrs bei Führungen durch die Töpferei, kündigt Günter Meißner  für das Wochenende an.

In Horka beteiligt sich Ines Herack an der bundesweiten zweitägigen Aktion. Ines Schöne in Großschönau zeigt neue Töpfe aus dem Freibrand­ofen in ihrer frühlingshaft dekorierten Werkstatt,  erklärt die Arbeit am holzbefeuerten Freibrandofen. Auch die Schauwerkstatt Oybin von Petra Weise lädt herzlich zum Töpfern ein.