Die vorweihnachtliche Nachricht aus dem Bundesverkehrsministerium über die erfolgreiche Bewerbung der Gemeinde Rietschen am „5G Innovationswettbewerb im Rahmen der 5x5G-Strategie“ dürfte nicht nur SPD-Bundestagsmitglied Thomas Jurk freuen. Das Bundesverkehrsministerium nämlich fördert die Gemeinde für ihr eingereichtes Projekt mit rund 96 000 Euro, wie Jurk informiert. Am kommenden Donnerstag wird Rietschens Bürgermeister Ralf Brehmer (parteilos) in Berlin eine Zuwendungsurkunde von Bundesminister Andreas Scheuer (CSU) in Empfang nehmen.

Von bundesweit 138 eingereichten Projekten werden 67 Modellregionen in Deutschland gefördert. Das Ziel des Innovationsprogramms geht auf die im Koalitionsvertrag beschlossene 5x5G-Strategie zurück und soll die Erprobung von 5G-Anwendungen unter realen Bedingungen ermöglichen und Potenziale des 5G-Mobilfunks vor Ort sichtbar machen.

Nahverkehr soll von neuer Technologie profitieren

Auf Basis dieser Anforderungen wurde von der Gemeinde Rietschen ein zweiteiliges Projekt erarbeitet. Der erste Teil sieht die Planung und Einführung einer Drohne zum Waldbrandmonitoring vor. Der zweite Teil bietet eine in der Zukunft leistbare Lösung für den innerörtlichen öffentlichen Verkehr.

„Die Zuwendung bietet für Rietschen eine großartige Möglichkeit, mit innovativen Ideen und mit Hilfe modernster Technologien typische Probleme kleiner Landgemeinden zu erproben und langfristig zu lösen“, erklärt Thomas Jurk. Nicht zuletzt könne das Konzept auch ein Vorreitermodell für viele andere kleine und mittlere Gemeinden sein, ist man sich in Berlin sicher.