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| 11:35 Uhr

Planungsverband Oberlausitz-Niederschlesien berichtet von der Beiratssitzung
Strukturhilfen fürs Kirchspiel

Trebendorf. Dafür will sich der Freistaat beim Bund einsetzen. Konkretes aber gibt es noch nicht. pm/ckx

Mit großer Erleichterung hat der Regionale Planungsverband Oberlausitz Niederschlesien unter der Leitung von Landrat Bernd Lange (CDU) die weiteren Abbaupläne im Tagebau Nochten zur Kenntnis genommen. Gerade die geplante Umsiedelung von Mühlrose sei positiv zu bewerten, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Dies ermögliche nicht zuletzt der zwischenzeitlich erreichte Fortschritt des Bebauungsplanverfahrens für Neu-Mühlrose. „Es herrscht  nach langen Jahren Ungewissheit endlich Klarheit für die Mühlroser Bürger, deren Willen entsprochen wird“, konstatiert Landrat Bernd Lange. Die Bürger würden nun erwarten, dass ihre Entscheidung respektiert wird.

Auf dieser Grundlage können auch der Braunkohlenplan und der Rahmenbetriebsplan vorangetrieben werden. Gleichzeitig wurde von Seiten des Regionalen Planungsverbandes und der Berbaubetreiberin Leag bei einer Sitzung betont, dass Klein Trebendorf, Schleife südlich der Bahn, Rohne und Mulkwitz dauerhaft in ihrem Bestand gesichert sind und sich weiter entwickeln können. So gebe es Überlegungen, die Ortsmitte von Rohne im Rahmen einer Dorfentwicklungskonzeption neu zu gestalten, entsprechende Konzepte sollen auch für Schleife südlich der Bahn und Mulkwitz erstellt werden, so der Landrat. Darüber hinaus sei vorgesehen, den fortzuschreibenden Sonderbetriebsplan Immissionsschutz in zwei Bürgerdialogen den betroffenen und interessierten Anwohnern vorzustellen.

Auf positive Resonanz bei den Beiratsmitgliedern stieß die von Herrn Staatssekretär Dr. Mangold zugesagte Unterstützung der Tagebaurandgemeinden bei der Bewältigung ihrer unmittelbar anstehenden Aufgaben. „Dazu gehört insbesondere der Ausbau der modernen Abwasserentsorgung, um die Ortsteile den Kernorten analog zu den Gemeindeverträgen von 2008 gleichzustellen“, heißt es der Mitteilung des Planungsverbandes. So  wolle sich der Freistaat dafür einsetzen, den betroffenen Gemeinden Bundesmittel zum Strukturwandel für konkrete Anpassungsmaßnahmen zukommen zu lassen.