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Stele saniert, Wasser läuft

Weißwasser.. Das siebenköpfige Gremium der Denkmalschutzkommission Weißwassers berichtet regelmäßig über seine Tätigkeit vor dem Stadtrat. Joachim Langner

Auch diesmal ließ es sich deren Vorsitzender Günter Segger nicht nehmen, den Räten aktuelle Informationen zum Thema zu vermitteln.
Eine ganze Reihe von Aktivitäten gab es während der vergangenen Monate aufzulisten.
Vorrangig dank finanzieller Unterstützung des Energieunternehmens Vattenfall Europe gelang es, die Stele „Energie“ gegenüber der Volksschwimmhalle zu sanieren. An ihr hatte gehörig der Zahn der Zeit genagt. Auch die Wiedereinweihung der Schillerbank fand laut Günter Segger nicht nur beim Fachpublikum ungeteilte Zustimmung. Zufrieden zeigen sich die Kommissionäre auch darüber, dass die Wassertechnik am Boulevardbrunnen wieder intakt ist. Nun hoffen alle Beteiligten, dass eben jener Brunnen nicht sofort wieder der Verschmutzung anheim fällt. Das war in der Vergangenheit regelmäßig der Fall.
Wiedergefunden wurde inzwischen auch die Gedenktafel für Heinz Hamann. „Sie hing Jahrzehnte an einem Haus an der Görlitzer Straße“ , so Günter Segger.
Dann wurde das marode Gebäude abgerissen und inzwischen durch einen Neubau ersetzt. Scheinbar dachte an die Tafel niemand mehr. „Nun, da sie gefunden wurde, werden wir Sorge tragen, dass sie auch einen neuen Standort erhält“ , so der Kommissions-Chef. An welchem Gebäude dies sein wird, ließ Segger während der Stadtratssitzung offen.
Gefunden wurden ebenfalls die Fundamente des einstigen jüdischen Friedhofs Weißwasser. Nunmehr setzen sich die Weißwasseraner Fachleute mit der jüdischen Gemeinde in Dresden in Verbindung, um die weiteren konkreten Schritte abzustimmen.
Intensiv nachgedacht wird ferner über die Einrichtung einer Ehrengalerie auf dem Friedhofsgelände in Weißwasser. „Verstorbene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich um die Entwicklung der Gemeinde bleibende hohe Verdienste erworben haben, sollen so entsprechend gewürdigt werden“ , so Günter Segger abschließend.