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| 01:04 Uhr

Stahl startet mit Auftaktsieg in die Rückrunde

Rietschen.. Rietschen war mit einer leichten Favoritenstellung in diese Begegnung gegangen. Als Herbstmeister der Ostsachsenliga empfing man den Sechsten der Tabelle. Zudem waren beide Mannschaften schon zweimal gegeneinander angetreten. (ho)

Zum Saisonauftakt gewannen die Rietschener in Zittau mit einem Tor, im Pokalspiel in Rietschen konnte mit zwei Toren Unterschied gewonnen werden.
Trotz dieser Erfolge waren die Rietschener gewarnt. Zittau spielt einen wirklich attraktiven Handball, gegen den es erst einmal zu bestehen gilt.
Die Heimmannschaft begann seit langer Zeit von Beginn an sehr konzentriert und stellte sich den sehr gut vorgetragenen Spielzügen der Gäste entgegen. Erst nach dem 7:7 schafften es die Gastgeber, sich etwas abzusetzen. OSV Zittau verlor in den letzten Minuten der ersten Halbzeit die spielerische Linie, Rietschen setzte sich bis zum 14:9 ab. Es bestand gar die Möglichkeit, mit sechs Toren Unterschied in die Kabinen zu gehen, doch der gut gemeinte Versuch schlug fehl. Statt dessen nutzten die Gäste ihre letzte Chance in den ersten 30 Minuten und verkürzten zum 14:10 aus Rietschener Sicht.
Rietschen, mit Unterzahl beginnend, verschlief den Start in den zweiten Durchgang. Zittau präsentierte sich hellwach und schloss mit drei Treffern in Folge auf. Der Spielmacher der Gastgeber, Steffen Hilke, wurde nun mit größerer Aufmerksamkeit bedacht.
Der Wechsel von Marco Arndt als Aufbauspieler erwies sich als Volltreffer. Rietschen konnte diesen Lauf stoppen und mit einigen Toren den einigermaßen beruhigenden Vorsprung von vier Toren wieder herstellen (17:13, 18:14). In dieser Phase (21:17 für Rietschen), alles schien nach Plan zu verlaufen, handelte sich Carsten Retz eine rote Karte ein. Zu spielen waren noch rund elf Minuten. Die Zittauer witterten noch einmal ihre Chance und erhöhten ihren Angriffsdruck. Die Rietschener Abwehr wurde ein um das andere Mal ausgehebelt, Zittau verkürzte auf zwei Tore (22:20, 23:21, 24:22). Dank einiger Einzelaktionen in dieser entscheidenden Phase (B. Hilke) konnte dieses schmale Polster gehalten werden. Die beiden Torhüter Junge und Richter taten mit ihren Abwehrparaden ihres, um den Sieg zu sichern - vier von sieben Siebenmeterwürfen abgewehrt. Rietschen gewann am Ende mit 25:23 und behauptete sich auch im dritten Aufeinandertreffen mit Zittau in dieser Saison. Es war ein schweres Stück Arbeit (. . . ein wenig Glück in entscheidenden Situationen war durchaus vorhanden).
Rietschen spielte mit: Junge, Richter, Walter (2), Kießling, Arndt (5/2), Scholz, St. Hilke (4), Pörsel (3), Retz (6). B. Hilke (5)