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| 01:28 Uhr

Stahl hofft auf die Relegation

Verbandsliga, Männer. Stahl Rietschen hat am vergangenen Samstag beim Radebeuler HV mit 25:35 (12:16) verloren. Da der Drittletzte Waldheim gegen Pulsnitz 31:30 gewann, hat Rietschen durch die Niederlage den direkten Klassenerhalt verpasst. U. Holubek/hob1

Stahl hofft nun auf eine Relegationsrunde.

Unmittelbar nach Anpfiff merkte man den Rietschenern schon die Unsicherheit in den eigenen Aktionen an. Stahl ging zwar 1:0 in Führung, doch es sollte bis zum Ende der letzte Vorsprung der Gäste sein. Ab der fünften Minute trumpften die Gastgeber aufgrund einer geringen Fehlerquote auf. Rietschen hingegen leistete sich in Hälfte eins elf Fehlwürfe und sechs technische Fehler. Radebeul profitierte davon und warf einen 11:4-Vorsprung heraus (19.). Rietschen kam erst nach einer elfminütigen Torflaute zum fünften Treffer. Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit gelang es den Gästen, auf 16:12 heranzukommen.

Nach der Pause ergab sich kein besseres Bild für Rietschen. Im Gegenteil: Im zweiten Durchgang leisteten sich die Stahl-Handballer gleich 15 Fehlwürfe und vier technische Fehler. Die Gastgeber spielten zwar nicht fehlerfrei, brauchten aber nur auf die Vielzahl der Fehler der Rietschener warten. Die Radebeuler schlossen sieben Tempogegenstöße erfolgreich ab. Bis zur 38. Minute hatte sich der Gastgeber einen komfortablen Vorsprung von acht Toren (23:15) erkämpft.

Die Rietschener Angriffsbemühungen waren oft zu leicht zu durchschauen. Wenn die Stahl gefährlich wurde, war es meist eine Einzelaktion. Trotz der hohen Fehlerquote schafften es die Gäste, sich bis auf 20:25 zu nähern.

Doch die Initialzündung blieb aus. Stattdessen erzielte Radebeul viele einfache Tore. Die Gastgeber hielten die Führung sicher bis zum Schlusspfiff und gewannen am Ende verdient mit 35:25.