ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:40 Uhr

Stadt Weißwasser will um Schule für Erziehungshilfe kämpfen

Weißwasser. Die Verwaltung der Stadt Weißwasser bemüht sich, den Umzug der Schule für Erziehungshilfe zum neuen Schuljahr nach Rietschen abzuwenden. Oberbürgermeister Torsten Pötzsch (Klartext) hat den Landrat als Träger der Schule darum gebeten, die Entscheidung nochmals zu prüfen. dpr

Die zuständigen Mitarbeiter der Landkreisverwaltung sollen außerdem zu einem Vor-Ort-Termin nach Weißwasser eingeladen werden. Darüber informierte Pötzsch am Mittwoch auf Nachfrage von Bernd Frommelt (KjiK) im Stadtrat.

Die Stadt, so Pötzsch weiter, habe recherchiert, dass 30 Prozent der Schüler in Weißwasser wohnen. 20 Prozent kämen aus dem Landkreis Bautzen, 50 Prozent aus dem Landkreis Görlitz. Von diesen 50 Prozent könnten noch eine Reihe von Schülern im Umland von Weißwasser leben.

Es ginge zunächst darum, die Schule bis Ende 2012 in der sanierungsbedürftigen Fallada-Schule in der Brunnenstraße zu halten, sagt Pötzsch. Langfristig könnten die Kinder dann in der ehemaligen 4. oder in der ehemaligen 5. Grundschule unterrichtet werden. Beide Objekte stehen leer und könnten saniert werden, sobald feststehe, dass sie wieder genutzt werden.

Mit dem Verlust der Schule, so Stadtrat Frommelt, verlöre die Stadt als Bildungsstandort ein Stück Attraktivität.