(pm/ckx) Zu einem zweiten Sachsengespräch in den Landkreis Görlitz laden am 17. April die sächsische Landesregierung sowie Landrat Bernd Lange (CDU) nach Löbau. „Die Bürger haben uns im ersten Sachsengespräch viele Anregungen und Hinweise gegeben, die in unsere tägliche Arbeit für Sachsen eingeflossen sind“, heißt es vonseiten der Kreisverwaltung und der Landesregierung.

Erste Anregungen aus dem bereits geführten Sachsengespräch habe die Landesregierung bereits umgesetzt: Für die Freiwilligen Feuerwehren etwa ist ein umfängliches Investitionspaket beschlossen worden. „Mit zusätzlichem Geld helfen wir, dass die Einkommen der Beschäftigten am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau angehoben werden können“, heißt es aus der Kreisverwaltung. Zudem seien mehr Polizisten eingestellt worden, um für Sicherheit im Land zu sorgen. Das umfangreiche Bildungspaket für mehr Lehrer sei ferner auf dem Weg, die Kommunen erhalten Geld, um deren Verwendung sie vor Ort selbst entscheiden.

„Um die Forschungslandschaft im Kreis Görlitz weiter auszubauen, unterstütze der Freistaat außerdem die Ansiedlung eines Ins­titutes des Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) für kohlendioxidarme Industrieprozesse am Standort Zittau und Görlitz. Die Liste ließe sich fortsetzen“, bilanziert der Ministerpräsident. „Ich freue mich auch in diesem Jahr wieder auf die Begegnungen mit den Bürgern aus dem Landkreis Görlitz und lade alle ganz herzlich ein. Nutzen Sie die Möglichkeit, kommen Sie direkt mit uns ins Gespräch“, sagt Michael Kretschmer.

Landrat Bernd Lange erklärt: „Das Sachsengespräch ist von großer politischer Bedeutung. Als Politiker muss man den Menschen zuhören, um dann verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen zu können.“ Er finde es wichtig und richtig, dass sich die sächsische Landesregierung über die Themen und Sorgen der Menschen im Landkreis informiert. „Wir haben eine spannende Zukunft vor uns, die wir nur gemeinsam gestalten können. Ich freue mich auf offene, konstruktive und anregende Gespräche.“

Mit dabei sein werden auch Integrationsministerin Petra Köpping (SPD), Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU), Wissenschaftsministerin Eva Maria Stange (SPD), Kultusminister Christian Piwarz (CDU), Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) sowie die Staatssekretäre vom Wirtschaftsministerium, Hartmut Mangold, vom Landwirtschaftsministerium Frank Pfeil, der Amtschef des Finanzministeriums, Dirk Diedrichs, und der Amtschef des Innenministeriums, Thomas Rechentin.