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| 03:13 Uhr

Spreestraßen-Verlängerung liegt auf dem Tisch vom Landkreis Bautzen

Bautzen/Schleife. Im Zuge von Abstimmungen mit dem sächsischen Verkehrsministerium zum Landesverkehrsplan wurde dem Landkreis Bautzen nahegelegt, die Verlängerung der Spreestraße in Richtung Schwarze Pumpe als Kreisstraße zu planen. Mit dem Landkreis Görlitz und der Gemeinde Spreetal erfolgte bereits eine Verständigung zu den Zielen und zur Herangehensweise, so der Bautzener Landkreis-Sprecher Gernot Schweitzer. ni

Aktuell sei beabsichtigt, im nächsten Technischen Ausschuss Ende September des Kreistages Bautzen das Vorhaben vorzustellen. Wenn der Ausschuss grünes Licht gibt, wolle der Landkreis für das Jahr 2013 erste Planungsmittel einstellen.

Wie extrem wichtig dieser neue Straßenabschnitt ist, um eine fehlende leistungsstarke Ost-West-Verbindung zu schaffen, haben auch die Bürgermeister von Weißwasser, Schleife und Trebendorf in dieser Woche gegenüber Jan Mücke, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, unterstrichen. Über Neustadt/Spree zur B 97 im Bereich südlich von Schwarze Pumpe wäre somit ein Anschluss zur Autobahn 13 möglich. Ziel müsse eine Verkehrsentlastung der Umsiedlungsgebiete im Raum Schleife und Trebendorf sowie die Anbindung an das Industriegebiet Schwarze Pumpe sein. Der Bund sieht sich hier weiterhin nicht in der Pflicht. "Jan Mücke hat gesagt, es sei Sache der Kreise", berichtet Schleifes Bürgermeister Reinhard Bork. Für ihn unerklärlich, handelt es sich doch um eine Ersatzmaßnahme für die einst geplante Bundesstraße B 160.