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| 17:07 Uhr

Ringen
Wenn der Schweiß auf die Matten fließt

 Bis zu 30 Nachwuchsringer holten sich in Weißwasser den letzten Schliff vor den Deutschen Meisterschaften.
Bis zu 30 Nachwuchsringer holten sich in Weißwasser den letzten Schliff vor den Deutschen Meisterschaften. FOTO: Guido Paulig
Weißwasser. Die Ringer vom SV Grün-Weiß Weißwasser legen eine gelungene Generalprobe vor den Deutsche Meisterschaften hin. Am Wochenende fanden ein ostdeutsches Heimturnier und eine Landesmeisterschaft in Werdau statt.

Der SV Grün-Weiß Weißwasser hat sich am vergangenen Wochenende als würdiger Gastgeber für knapp 30 Nachwuchsringer erwiesen. Die jungen Sportler aus fünf ostdeutschen Bundesländern holten sich den letzten Schliff vor ihrer Deutschen Meisterschaft in der Altersklasse Jugend B (klassischer Stil).

Unter Anleitung der Landestrainer aus Sachsen, Brandenburg und Thüringen floss noch einmal der Schweiß auf den Matten im Turnerheim in Strömen.  Es ging dabei nicht mehr unbedingt um das Erlernen von Techniken, sondern eher um die Simulation des Wettkampfes. Aus Weißwasser nahm Hauke Richter an diesem Lehrgang teil. Drei weitere Sportler (Jonas Waldenberg, Benito Kleinfeld und Ricco Tewellis) stellten sich als Trainingspartner zur Verfügung. Zum Abschluss gab es von allen Beteiligten viele lobende Worte für den ausrichtenden Verein aus Weißwasser.

Es bleibt nun aus Sicht des SV Grün-Weiß Weißwasser zu hoffen, dass sich unter den Teilnehmern einige Deutsche Meister oder Medaillengewinner dieses Jahres befunden haben. Der Einsatz und Wille der Sportler, dies zu erreichen, war jedenfalls deutlich zu spüren. Nun wird sich zeigen, wofür es am Ende reicht bei den gesamtdeutschen Wettkämpfen.

Gleichzeitig fand in Werdau die Landesmeisterschaft der Jugend E (Freistil) und der Jugend D (klassischer Stil) statt. Unter den 108 Teilnehmern aus 17 Vereinen befanden sich auch vier Weißwasseraner. In der Jugend E (35 Kilogramm) gelang es dabei Mio Kata, alle seine Kämpfe zu gewinnen. Somit darf er sich nun Landesmeister Sachsen 2019 nennen.

Auch alle anderen eingesetzten Sportler konnten das in sie gesetzte Vertrauen bestätigen und zeigten gute Kämpfe. Doch reichte es bei ihnen nicht zu vorderen Platzierungen. In der Jugend E wurde Til Ruschke (26 Kilogramm) am Ende Zehnter. In der Jugend D wurde Bruno Stuck (34 Kilogramm) Siebter und Jonas Dubrawa (38 Kilogramm) belegte am Ende Rang neun.