| 15:15 Uhr

Ringen
Weißwasseraner Ringer kassieren zwei Niederlagen

Weißwasser. Sowohl die Männer als auch die Jugend gehen leer aus.

Mit zwei klaren Niederlagen kehrten die Teams des SV „Grün-Weiß“ Weißwasser vom Kampftag aus Leipzig zurück. In der Leplaystraße war dabei sowohl für das Jugend-, als auch das Männerteam nichts zu holen.

In der Jugendliga Mitteldeutschland war das gastgebende Drei-Länder-Team den Weißwasseranern deutlich überlegen. Neun  der zehn Kämpfe konnten die Gastgeber für sich entscheiden. Den Sieg im letzten Kampf für die Lausitzer holte der Auer Gastringer Tony Lehmann. Somit stand am Ende eine deutliche 4:32-Niederlage als Endergebnis. Da die Leipziger klarer Meisterschaftsfavorit sind, galt für die Nachwuchsringer vor allem Kampfgeist zu zeigen. Dies konnten alle eingesetzten Sportler auch zeigen. Mit dieser Niederlage liegen die Weißwasseraner weiterhin auf Rang vier in der Tabelle.

Ähnlich deutlich endete der Kampf des Männerteams in der Regionalliga. Da für die Leipziger auch hier der Aufstieg in die 1.Bundesliga noch möglich ist, gingen sie als klarer Favorit in diesen Kampf. Dieser Rolle wurden sie dann auch absolut gerecht. In überzeugender Art und Weise konnten sie alle Einzelbegegnungen für sich entscheiden und siegten am Ende klar mit 37:0. Dabei war es Kai Bollfraß vorbehalten, die einzigen Punkte in seinem Kampf erzielen zu können. Bemerkbar machte sich dabei auch das Fehlen von Maximilian Simon und Marius Megier, welche in Dänemark auf der Matte standen. Nach diesen beiden klaren Niederlagen ist allen Verantwortlichen in Weißwasser klar, dass es für beide Teams sehr schwer wird, noch jeweils einen Mannschaftssieg erringen zu können. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am kommenden Sonntag, wenn die Jugend auf die Kampfgemeinschaft Pausa/Plauen und das Männerteam auf Germania Potsdam trifft. Diese Kämpfe werden wahrscheinlich auch wieder ab 15 Uhr im heimischen Turnerheim ausgetragen.

Beim traditionellen Bjørne Cup im dänischen Nykøbing Falster gingen Maximilian Simon und Marius Megier an den Start. Während sich Marius Megier nach zwei Niederlagen gegen Sportler aus Dänemark und den USA Zehnter wurde, schaffte es Maximilian Simon auf Platz zwei. Beide Sportler zeigten wieder einmal auf dem großen internationalen Parkett, dass auch in Weißwasser guter Ringkampfsport vermittelt wird. Ihre Heimatstadt konnten sie dabei wieder einmal würdig vertreten.