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| 16:51 Uhr

Ringen
Weißwasseraner als bester Kämpfer geehrt

Als beste Kämpfer wurden Krzystof Lubera, Benito Kleinfeld und Armin Rüter (v.l.) geehrt.
Als beste Kämpfer wurden Krzystof Lubera, Benito Kleinfeld und Armin Rüter (v.l.) geehrt. FOTO: Guido Paulig
Weißwasser. Polnische und deutsche Sportler beim Ringer-Pokalturnier am Start. Auszeichnung für Benito Kleinfeld. Von Guido Paulig

Der SV „Grün-Weiß“ Weißwasser lud am vergangenen Samstag zu seinem Pokalturnier im Ringkampf ein. Nach dem großen Erfolg bei der Premiere im vergangenen Jahr konnten die Veranstalter wieder mit einem hochkarätigen Teilnehmerfeld rechnen. So traten dann 104 Sportler aus 15 polnischen und deutschen Vereinen auf die Matten im Landau-Gymnasium. Unter den Startern waren auch einige Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft vertreten. Mit den polnischen Ringern kamen starke Gegner dazu.

Für den Gastgeber gingen 15 Sportler an den Start. Auf Grund der starken Konkurrenz waren die Erwartungen sicherlich nicht ganz so hoch. Angestachelt durch die Atmosphäre in der Halle und dem Willen, in der Heimat ihr Bestes zu geben, gab es am Ende doch zahlreiche positive Resultate.

In der Altersklasse Jugend B/C (11-14 Jahre) im klassischen Stil konnte sich Benito Kleinfeld den Turniersieg erkämpfen. Hauke Richter holte sich in dieser Altersklasse Silber. Für Jonathan Schöne und Dennis Ziolkowski gab es am Ende Bronze. Gleiches gelang Geronimo Stoppiera und Manuel Drogoin in der Jugend D. Auf Platz vier konnten sich Rhoda Heynisch und Mio Kata (beide Jugend E), Bruno Stuck und Jonas Dubrawa (Jugend D) sowie Max Ruschke (Jugend B/C) platzieren. Weiterhin am Start waren Til Ruschke, Marc Lehnik, Jonas Marusch und Jason Rossius. Am Ende gab es ebenfalls einen vielumjubelten dritten Platz in der Mannschaftswertung. Den Sieg holte sich dabei der RSV Hansa 90 Frankfurt/Oder vor dem Titelverteidiger Ringerclub Cottbus. Eine besondere Ehre wurde dann noch Benito Kleinfeld zuerkannt. Er wurde in seiner Altersklasse als bester Kämpfer geehrt. Dies gelang auch Armin Rüter (Demmin/Jugend E) und Krzysztof Lubera (Stara Kamienica/Jugend D).

Der SV „Grün-Weiß“ hat mit diesem Wettkampf wieder einmal gezeigt, dass Sport in Weißwasser einen hohen Stellenwert besitzt und sich die Stadt immer wieder als guter Gastgeber darstellt. Besonders durch die Gäste aus Polen besitzt der Wettkampf in der Glasmacherstadt einen besonderen Reiz im Osten Deutschlands und wird sich sicherlich in den nächsten Jahren weiter etablieren.