| 17:28 Uhr

Fussball
Weißwasser hadert nach Remis mit dem Linienrichter

Tom Wiesner und Nico Lukschanderl schwärmen aus.
Tom Wiesner und Nico Lukschanderl schwärmen aus. FOTO: Birgit Husgen
Fußball-Kreisoberliga. In der Kreisoberliga spielt der VfB in Rietschen 2:2. Von Birgit Husgen

FC  Stahl Rietschen  See - VfB Weißwasser 1909 2:2 (0:1) Tore: 0:1 Ben Pohling (41.), 1:1 Viktor Divis (49.), 1:2 Axel Buder (75.), 2:2 Lukasz Szynke (90.+2), SR: Johann Seidl (SV Neueibau), Zuschauer: 122, VfB Weißwasser 1909: Steven Knobel – Robert Balko, Robert Bens (69.Oliver Kraatz), Gino Luis Kleinfeld (32.Maik Fleischer), Markus Radestock, Nico Lukschanderl (83.Eric Pötzsch), Axel Buder, Toni Seeber, Tom Wiesner, Ben Pohling, Stefan Beil

In der erwartet schweren Begegnung gegen den Revierkontrahenten vom FC Stahl Rietschen kam der VfB Weißwasser nicht über ein Unentschieden hinaus. Immer wieder erarbeiteten sich die Platzbesitzer Schussmöglichkeiten aus dem Strafraum. Der VfB agierte mit viel Geduld, manchmal auch zu zögerlich. Die vielen vergebenen Chancen müssen sich die Gäste ebenfalls vorhalten lassen. So bedurfte es wieder einer Standardsituation für die Gäste, um mit 1:0 in Führung zu gehen. Den Freistoß von links außen brachte Markus Radestock auf den Kopf von Ben Pohling, der am Elfmeterpunkt wartete. 

In der zweiten Hälfte glichen die Rietschener nach einem Freistoß von rechts von Alexander Ullrich auf den Kopf von Viktor Divis in der 49. Minute aus. Traf in der 73. Minute Axel Buder mit seinem Schuss von halb rechts ans Außennetz, landete sein direkter Freistoß wenig später als Aufsetzer im Kasten von ­Burghardt.

Die Krönung der Partie leistete sich der Linienrichter in der 92. Minute, zehn Meter hinter der Mittellinie stehend, als er einen kullernden Freistoßball der Rietschener aus dieser Position als Tor und damit das 2:2 anzeigte. Unschöne Szenen beendeten dieses Derby.