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| 17:10 Uhr

Judo
Vier Tage Trainingscamp des PSV Senftenberg

Die Teilnehmer am Traingscamp des PSV Senftenberg.
Die Teilnehmer am Traingscamp des PSV Senftenberg. FOTO: Mario Machil
Senftenberg. Von Mario Machill und Andrea Pfeiffer

Auch in diesem Jahr folgte auf das erfolgreiche Seeturnier das traditionelle Trainingscamp des PSV Senftenberg in der eigenen Halle. Obwohl die Zeitspanne mit vier Tagen kürzer ausfiel als in den vergangenen Jahren, konnte die Kampfesfreude vom Pokalturnier gehalten werden. Trotz starker Konkurrenz aus Frankfurt, Spremberg, Königs Wusterhausen und Lübben bei 34 angetretenen Vereinen mit insgesamt 355 Startern hatte der PSV einen beachtlichen fünften Platz erkämpft.

Im Trainingscamp konnten die Trainer Robert Pepschkowski, Mario Machill, Stefan Krahl, Dietmar Hertes, Khaled Nouh und Dietmar Hollenberg das mit vier Einheiten vorgeplante Trainingsprogramm optimal umsetzen. Die Mischung aus gemeinsamen Spiel und speziellem Training in vier Pools erwies sich als sinnvoll. Eltern unterstützten die Organisation in den Pausenzeiten beziehungsweise zum Frühstück und Abendbrot im Speisesaal der Schule schon fast professionell.

In Abwechslung zur Judohalle (Dojo) ging es am Donnerstagnachmittag als Wanderung zur Schwimmhalle. Die anvisierten 1,5 h wurden schnell zu zwei ausgefüllten Stunden bei ungestörtem Badebetrieb an diesem Tag.

Wie geplant konzentrierte sich der Freitag auf die Kyuprüfung am Vormittag und den „Affenspaß im Hallenkäfig“ am Nachmittag. Auf den 8.Kyu hatte sich Elias Hoffmann vorbereitet. Für den 7. Kyu betraf es Nicolas Liermann und Simon Krahl und für den 5.Kyu Gregor Heymer und Kjell Bucke. Parallel zur Vorbereitungsphase erklärte Dietmar Hertes auf der separaten Hallenhälfte die theoretischen Grundlagen des Judo. Die doch intensivere Vorbereitung innerhalb des Camps bescheinigte allen angetretenen Prüflingen eine gute bis sehr gute Demonstration der Techniken, so dass alle die Prüfung bestanden.

Der Nachmittag stand dann unter dem Motto: „Affenspaß im Hallenkäfig“. Dem Spieltrieb der Kinder folgend mussten die festgelegten vier  Teams mit Schnelligkeit, Teamgeist und Intelligenz den Hindernis-Parcours überwinden und geschlossen als Mannschaft im Ziel ankommen. Den Ausklang des Camps bildete wieder das gemeinsame Grillen am Lagerfeuer mit den Eltern. 

Schließlich musste die Halle wieder in den Urzustand versetzt werden. Mit der Hilfe aller Campteilnehmer und der anwesenden Eltern gelang das dann auch in sehr kurzer Zeit wieder professionell. Zur Überraschung der Trainer zeichneten die Eltern am Ende der vier Tage das Organisationsteam mit einer flüssigen Überraschung und süßer Nervennahrung aus.