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| 17:58 Uhr

Eishockey
Tornado Niesky bastelt am neuen Kader

Christian Rösler, hier im Spiel gegen die Eislöwen aus Dresdner, wird nicht mehr für Niesky auflaufen.
Christian Rösler, hier im Spiel gegen die Eislöwen aus Dresdner, wird nicht mehr für Niesky auflaufen. FOTO: Joachim Rehle
Niesky. Vorstand zeigt sich nach Gesprächen mit den Spielern zuversichtlich. Kritik gibt es allerdings am neuen Spielplan.

Der Eislaufverein Niesky sieht der Eishockeysaison 2018/ 2019 optimistisch entgegen. Ein Großteil des Kaders der letzten Saison wird weiter zum neuen Team der Tornados gehören, teilt der Verein mit. So laufen derzeit die Gespräche des Vorstandes mit den einzelnen Spielern. Bereits jetzt steht fest, dass Sebastian Greulich, Sven Becher, Chris Neumann, Daniel Wimmer, David Vatter, Robert Bartlick und Philipp Rädecker wieder in der Verteidigung der Tornados stehen. Im Sturm haben Marco Noack, Richard Jandik, Andreas Brill, Eric Girbig, Richard Rentsch, Markus Fabian und Tom Domula dem ELV ihre feste Zusage gegeben. Unklar ist der weitere Einsatz von Philipp Riedel und Tristan Schwarz, die sich beide gerade beruflich neu orientieren.

Stephan Kuhlee, Marcel Leyva, Christian Rösler und Ronny Greb werden hingegen ihre aktive Eishockeyzeit beenden und nicht mehr zum Kader der Tornados gehören. Im Kasten der Nieskyer steht in jedem Fall wieder Robert Handrick. Dazu kommt der Neuzugang Lars Morawitz. Der Goalie ist in Niesky gut bekannt und freut sich auf seine neue Herausforderung.

Zwei Neulinge im Team werden auch Vincent Dudda – „Eigengewächs“ des ELV – und Lukas Wehlam sein. Beide spielten zuletzt bei den Jungfüchsen in Weißwasser. Weitere Gespräche mit Spielern folgen in naher Zukunft.

Derweil ist inzwischen der Spielplan für die neue Saison bekanntgegeben worden. Demnach wird es in der Regionalliga Ost zunächst eine 1,5fach Runde plus ein Bonusspiel, insgesamt also 22 Begegnungen geben. Im Bonusspiel heißt für Niesky der Gegner Bad Muskau. Los geht es am 21. September, der letzte Spieltag ist der 10. Februar 2019. Anschließend gibt es die von vielen Vereinen bereits zeitiger gewünschte Verzahnung mit der Regionalliga Nord. Dabei werden zwei Vierergruppen mit Vertretern beider Staffeln gebildet. Die beiden Gruppensieger spielen dann ein Play-Off-Finale im Modus „Best of Three“.

Zur Regionalliga Ost gehören in der kommenden Saison neben den Tornados folgende Mannschaften: Schönheider Wölfe, FASS Berlin, Berlin Blues, ESC Dresden, Chemnitz Crashers, Bad Muskau Bombers und der ESV Halle 1b (neu). Die Jonsdorfer Panther und der Schlittschuhclub aus Berlin haben sich hingegen aus der Liga verabschiedet.

Die Nieskyer kritisieren den neuen Spielplan. So erklären sie auf ihrer Internetseite: „Statt frühzeitig mit der Regionalliga Nord zu verzahnen, greift SEV-Ligenleiter Pit Seifert ohne Not und auch gegen die Kritik aus dem Norden, zum dritten Mal in Folge auf die extrem unbeliebte und unfaire 1,5-fach-Hauptrunde zurück. Diese wird dadurch unsinnig bis Mitte Februar 2019 ausgedehnt. Inklusive ist diesmal auch ein sogenanntes zusätzliches individuelles (!) Derby-Spiel, welches niemand braucht und welches u. U. den Wettbewerb weiter verzerrt. Die Tornados und ihre Fans dürfen sich also auf 4-mal Bad Muskau Bombers „freuen.“ Einzig positiv aus unserer Sicht – nach dem Rückzug von Jonsdorf und nun auch dem ESC 2007 Berlin, startet mit den Saale Bulls 1b (Meister Thüringenliga 2018) ein neues Team in Liga 4.“