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| 20:32 Uhr

Fussball
Sieben auf einen Streich

Florian Franke (u.) kämpfte um jeden Ball und belohnte sich mit dem Treffer zum 5:0. Es war zugleich das 100. Saisontor für den VfB Weißwasser.
Florian Franke (u.) kämpfte um jeden Ball und belohnte sich mit dem Treffer zum 5:0. Es war zugleich das 100. Saisontor für den VfB Weißwasser. FOTO: Joachim Rehle
Kreisoberliga Oberlausitz. Der Tabellenzweite VfB Weißwasser erlegt Rauschwalde mit 7:0. Stefan Beil erzielt seine Saisontreffer 28, 29 und 30. Von Steven Knobel

VfB Weißwasser – GFC Rauschwalde 7:0 (2:0). Tore: 1:0 Buder (21.), 2:0 Beil (28.), 3:0 Pohling (57.), 4:0 Beil (65.), 5:0 Franke (67.), 6:0 Buder (78.), 7:0 Beil (86.); Zuschauer: 146; Schiedsrichter: Sebastian Runge
VfB Weißwasser: Knobel, Balko, Kraatz, Beil, Trause (70. Pötzsch), Petrova, Wiesner, B. (46. Wiesner, T.), Reimann, Buder, Franke (83. Kleinfeld), Pohling

Mit einem überzeugenden und in dieser Höhe auch verdienten 7:0-Heimsieg hat der VfB Weißwasser auch sein 13. Heimspiel in der Oberlausitzliga gewonnen. Die Gäste aus Rauschwalde leisteten dabei nicht die erwartete Gegenwehr.

 Von Beginn an ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie auch dieses Heimspiel gewinnen wollten. Mit hohem Pressing und gutem Kombinationsfußball ließ man Ball und Gäste laufen und erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht an Spielanteilen.

In der 10. Spielminute schloss Axel Buder von der Strafraumkante ab, Torwart Stübner konnte parieren. Gleiches galt für den kurz danach folgenden Freistoß aus halblinker Position. Neben dem Kurzpassspiel durch das Mittelfeld waren die Gastgeber auch immer wieder mit ihren Diagonalbällen gefährlich. Der junge Dominik Petrova schlug davon mehrere, auch Robert Balko war des Öfteren Absender. So auch in der 17. Spielminute, als er Florian Franke auf die Reise schickte, dessen Eingabe der agile Stefan Beil aber nicht im Tor unterbringen konnte. Das 1:0 markierte der Torschütze vom Dienst persönlich. Buder schloss aus der Distanz mit seinem schwächeren linken Fuß ab und der Ball schlug, scheinbar nicht ganz unhaltbar, unter der Torlatte ein.

Die Gäste kamen kaum zu Offensivaktionen. Ein Abschlussversuch als Heber von Felix Grundmann aus 40 Metern zwang VfB-Schlussmann Steven Knobel, einzugreifen. Auch nach einem Eckball der Gäste herrschte Unordnung im Strafraum der Gastgeber. Diese konnten die Rauschwalder aber nicht zum Torerfolg nutzen. Nach 26 Minuten schoss Buder aus Nahdistanz an den kurzen Pfosten. Über die rechte Angriffsseite wurde das 2:0 eingeläutet. Franke bediente Buder, der uneigennützig auf Beil auflegte und zum verdienten Halbzeitstand traf.

In der 57. Spielminute erzielte Ben Pohling durch energisches Nachsetzen nach einem Eckball das 3:0. Die Gegenwehr der Gäste war damit gebrochen und sie ergaben sich ihrem Schicksal. Der VfB kam nun auf einfachstem Weg zu mehreren guten Tormöglichkeiten. Vier davon wurden noch genutzt und es fielen noch zwei besondere Tore. Das 4:0 erzielte Beil nach starker Ballbehauptung aus dem 16er. Nach einem Diagonalball von Philipp Reimann auf den gestarteten Franke nahm dieser sehenswert den Ball mit und schloss nach einer Finte zum 5:0 ab. Es war zugleich das 100. Saisontor des VfB!

Der Torhunger der Gastgeber war noch nicht gestillt und so nickte Buder nach Eckball von Eric Pötzsch zum 6:0 ein. Den Schlusspunkt setzte Beil, indem er einen klasse Pass von Pohling direkt aus vollem Lauf in die kurze Ecke drosch. Es war sein 30. Saisontreffer und damit persönliche Bestleistung des 35-jährigen Routiniers. Weitere Chancen, um das Ergebnis noch höher zu schrauben, waren durchaus vorhanden, die besten hatten noch Pötzsch und Buder. Pünktlich pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Sebastian Runge ab, er kam über die gesamte Spielzeit ohne gelbe Karten aus. 

 Der VfB Weißwasser hat nun drei Spieltage vor Schluss vier Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Zittau. Diese sehr gute Ausgangsposition möchte man mit einem Sieg am Pfingstmontag im Nachholspiel bei der Holtendorfer SV noch verbessern.