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| 18:00 Uhr

Handball
Schleifer Lok startet furiosin die Rückrunde

Max Krautz (5) wird hier am Torwurf gehindert.
Max Krautz (5) wird hier am Torwurf gehindert. FOTO: Joachim Rehle
Handball Ostsachsenliga. Handballer mit klarem Sieg gegen Cunewalde/Sohland.

Lok Schleife – HVO Cunewalde/Sohland II 42:24 (25:10). Der Gastgeber begann wie die Feuerwehr. Ein schnelles Spiel wurde vorgetragen und vom Gästeteam anfangs ebenfalls so beantwortet. So stand es nach nur fünf Spielminuten bereits 6:4 aus Schleifer Sicht. Die Hausherren ließen nicht nach und konnten beim Spielstand von 12:8 ein 7-Tore-Durchmarsch zum 19:8 erzielen. Zu dieser Zeit mussten die Gäste wohl ihrer Kondition Tribut zollen. Kreierte die Spielgemeinschaft Cunewalde/Sohland Torchancen, waren oft die gut haltenden Torhüter da und entschärften die Bälle. Angestachelt von der eigenen Spieleuphorie machte die Lok hingegen mit dem Torewerfen munter weiter. Jedoch war der entscheidende Faktor an diesem Abend die, anders als bisher in der Saison, gute Torausbeute. 

Nach einem weiteren 5-Tore-Lauf ging es beim Spielstand von 25:10 in die Halbzeit. In der Pausenansprache gab es nicht viel zu sagen. Das Trainergespann Marcel und Torsten Becker war zufrieden, warnte lediglich vor Überheblichkeit und Nachlässigkeit in der zweiten Hälfte.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Die Lok weiterhin voll in Fahrt und die Gäste taten sich schwer. So ging es über die Stationen 30:14; 35:16 zum 39:19. Die Lok dampfte dem Ziel entgegen und ließ die Schlussminuten mit der Resthitze im Kessel ruhiger angehen. Es wurde außerdem fleißig durchrotiert, so dass jeder Spieler seine Einsatzzeiten erhielt. Mit dem Ertönen der Schlusssirene stand ein verdientes 42:24 auf der Anzeigetafel, welches die Jungs, gemeinsam mit ihren treuen Fans feierten.

Fazit: Schleife spielte gut und überzeugend, traf in diesem Spiel jedoch deutlich besser als bisher in der Saison und konnte so einen verdienten und ungefährdeten Heimsieg einfahren. Für die weitere Rückrunde ist die Marschroute klar: Diese Chancenverwertung beibehalten und nicht wieder in alte Muster verfallen! Weiter geht es nächsten Samstag in Görlitz gegen die Reserve des SV Koweg Görlitz

Schleife: Ruhland, Hubatsch, S. Becker (9/2), D. Krautz (4), Masula (5), M. Krautz (9), Siewert (2), Sticherling, Birne, M. Becker (9/1), Mieth, K. Becker, Rutenberg (1), Juskowiak