| 18:34 Uhr

Handball
Schleife demontiert den Tabellenführer Görlitz

In der Partie zwischen Lok Schleife und Koweg Görlitz wirft hier Joe Sticherling (7) auf das Tor.
In der Partie zwischen Lok Schleife und Koweg Görlitz wirft hier Joe Sticherling (7) auf das Tor. FOTO: Joachim Rehle / Rehle Joachim
Handball-Ostsachsenliga Männer. Im Nacholspiel gelingt ein überzeugendes 31:15.

Lok Schleife - Koweg Görlitz 31:15 Die Zeichen standen denkbar ungünstig für die Hausherren, welche mit nur einem Punkt aus den letzten beiden Spielen nicht sonderlich gut in die Saison gestartet waren und nun mit dem Tabellenführer nicht gerade einen Aufbaugegner erwarteten. Um den Zuschauern und der Liga jedoch zu zeigen, dass Schleife zuhause noch immer eine Macht ist, galt es, trotz der ungünstigen Vorzeichen, alles zu geben und etwas Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen.

Durch eine starke Abwehrleistung und kompromissloses Angriffsspiel gelang es den Gastgebern, die Anfangsphase für sich zu entscheiden und sich einen ersten kleinen Vorsprung herauszuarbeiten. Besonders Marcel Becker konnte sich hier durch starke Würfe aus der zweiten Reihe gegen einen Görlitzer Torhüter, der keinen guten Tag erwischt hatte, auszeichnen. Folglich ging es beim Stand von 13:7 zum Pausentee in die Kabine.

Von einem Konzentrationsabfall konnte in der zweiten Halbzeit keine Rede sein. Felix Juskowiak, der jüngste Spieler der Lok, traf gleich im ersten Angriff der zweiten Halbzeit und zeigte somit den Görlitzern, dass man nicht gewillt war, an diesem Abend Punkte liegen zu lassen.

Beim Stand von 22:14 kam jedoch der Knackpunkt. Der Schleifer Abwehrriegel griff zu und zwang die Gäste zu unvorbereiteten Würfen, die ein gut aufgelegter Jakob Wagner zu entschärfen wusste. In dieser Phase des Spiels wurde konsequent jeder Fehler von Koweg mit schnellem Umschaltspiel bestraft, in dem sich auch Steven Becker mit insgesamt neun Toren auszeichnen konnte (davon waren allerdings drei durch Siebenmeter erzielt).

In der Schlussviertelstunde wurde Koweg von Schleife auseinandergenommen und konnte insgesamt nur noch ein Tor werfen. So endete die Partie schließlich 31:15.

Lok Schleife mit: Wagner, Ruhland – S. Becker (9/3), D. Krautz (1), Masula (4), Sticherling, Birne, M. Becker (11), K. Becker (1), Juskowiak (3), Präkelt, P. Krautz (1), F. Becker (1)