ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 19:14 Uhr

Junioren-EM im Ringen
Weißwasseraner zahlt Lehrgeld

 Weißwasser gegen Weißrussland: Gegen Eldar Gasanov hatte Maximilian Simon (l.) keine Chance.
Weißwasser gegen Weißrussland: Gegen Eldar Gasanov hatte Maximilian Simon (l.) keine Chance. FOTO: Guido Paulig
Weißwasser. Maximilian Simon muss in Spanien die Klasse der Osteuropäer anerkennen. Guido Paulig

In der vergangenen Woche fand im spanischen Pontevedra die Europameisterschaft der Junioren im Ringen statt. Zum deutschen Aufgebot im klassischen Stil zählte auch der Weißwasseraner Maximilian Simon. Nach seinem Sieg bei der Deutschen Meisterschaft in dieser Altersklasse wurde er von Bundestrainer Maik Bullmann für diese Titelkämpfe nominiert.

Welch hohes Niveau dabei besonders von den Sportlern aus Osteuropa geboten wird, musste der Lausitzer bereits in der Qualifikationsrunde erkennen. Dort traf der 19-Jährige auf den Weißrussen Eldar Gasanov. Dieser war Maximilian Simon noch deutlich technisch überlegen und holte sich einen verdienten Sieg. Da der Weißrusse später nicht in das Finale einzog, war die Europameisterschaft damit für den Weißwasseraner bereits beendet.

Nach seinen bisher erreichten drei deutschen Meistertiteln war dies ein weiterer großer Schritt in der sportlichen Karriere des Grün-Weiß-Ringers. Welch großes Talent der Lausitzer ist, haben auch die Verantwortlichen des amtierenden Regionalligameisters AV Germania Markneukirchen erkannt. Sie verpflichteten den jungen Lausitzer auch für die kommende Saison für ihr Team in einer der höchsten Ligen Deutschlands.