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| 18:04 Uhr

Eishockey
Nieskyer Tornados mit herber Niederlage

Niesky. Zum Auftakt der Verzahnungsrunde mit der Regionalliga Nord haben die Tornados aus Niesky beim ECW Sande mit 1:10 (1:2; 0:3; 0:5) verloren.

Eigentlich sollte das Spiel um 19.30 Uhr beginnen. Doch wegen einer Vollsperrung und eines damit verbundenen Staus konnte die Partie erst um 21 Uhr angepfiffen werden. Neben den vier Dauerverletzten fehlten im Kader der Tornados Daniel Wimmer und Marco Noack sowie Torfrau Ivonne Schröder.

Das erste Drittel war noch relativ ausgeglichen. In der 14. Minute kassierte Goalie Lars Morawitz das erste Tor der Jadehaie. Doch schon in der 15. Minute konnte David Vatter ausgleichen. 51 Sekunden später übernahmen die Gastgeber wieder die Führung und gaben diese auch nicht mehr aus der Hand.

Ab dem Mitteldrittel ging bei den Tornados nichts mehr. Die stundenlange Busfahrt steckte ihnen noch merklich in den Knochen. Sie gaben dem Gegner viel zu viel Raum. Diese waren einfach schneller und aggressiver. Auch der Torwartwechsel im letzten Drittel – Robert Handrick kam für Lars Morawitz – konnte an der Niederlage der Gäste aus der Lausitz nichts mehr ändern. Mit einem Endstand von 10:1 (2:1; 3:0; 5:0) gewannen die Jadehaie des ECW Sande die Partie.

„Der hohe Heimsieg gegen Niesky kam auch für uns überraschend“, sagte Sandes Kapitän Nick Hurbanek in der Nordwest-Zeitung. „Aber wir haben die ganze Partie über richtig gerackert und uns letztlich in einen kleinen Rausch gespielt – dann kommt ein solches Ergebnis zustande.“

Schon am kommenden Samstag können sich die Tornados für diese Niederlage revanchieren.

In der anderen Gruppe der Verzahnungsrunde hat der Titelanwärter Schönheider Wölfe einen ebenfalls überragenden Auftakt hingelegt. Vor 554 Zuschauern am Samstagabend im Wolfsbau ließ das Team von Trainer Sven Schröder dem Nord-Zweiten Hamburger SV keine Chance und gewann die Partie am Ende klar und deutlich mit 11:0 (5:0, 2:0, 4:0). Dabei durften laut Vereinsmitteilung mit Florian Heinz und Petr Kukla gleich zwei Wölfe-Stürmer vierfach jubeln. Die restlichen drei Tore besorgten Leon Marko, Vincent Wolf und Jordan Klotz. Zudem durfte sich Wölfe-Keeper Niko Stark über einen Shutout freuen.