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| 20:44 Uhr

Fussball
Niesky beim Tabellenführer ohne Chance

Sachsenliga. VfL Hohenstein-Ernstthal – FV Eintracht Niesky 3:1 (2:0) Andreas Löper

VfL Hohenstein-Ernstthal – FV Eintracht Niesky 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Weiske (18.), 2:0 Schmeling (23.), 3:0 Blankenburg (63.), 3:1 Schneider (79.). Schiedsrichter: Kevin-Coren Eckert (Großröhrsdorf). Zuschauer: 250
Niesky: Daniel Höher, Richard Hildebrand, Artur Janus, Aron Ritter, Clemens Russek (46. Tobias Wittek), Jonathan Schneider, David Preuß, Daniel Schlegel, Jiri Sisler, Marc Höher (65. Bogumil Jablonski), Sebastian Richter

Nach dem spielfreien letzten Wochenende wegen des Rückzugs  von Plauen II musste die Eintracht den schweren Gang nach Hohenstein antreten. Die unglückliche Niederlage davor in Lößnitz hatte man ausgewertet und bis auf den gelbgesperrten Oliver Nitsche waren alle Spieler dabei. Mit der gewohnten Viererkette in der Abwehr und dem kompakten Fünfer-Mittelfeld begann ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel. Die Nieskyer wurden sofort in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt. Bei einem Konter in der 10. Spielminute, über Jonathan Schneider und Jiri Sisler ergab sich die erste Chance für die Gäste, aber die Hohensteiner konnten noch rechtzeitig klären.

 Die Gastgeber hatten dann mehr Glück. Nach einer schönen Kombi über rechts klingelte es in der 18. Minute das erste Mal. Ein langer Pass, Flanke, Ablage, Schuss und Tor.

Nur fünf Minuten später folgte dem 1:0 der zweite Treffer der Hohensteiner. Nach einer Ecke stimmte die Zuteilung in der Nieskyer Abwehr nicht. Und so konnte Max Schmeling per Kopf vollenden.

 Nun musste Niesky aufwachen, wollte man noch etwas reißen. Und sie taten das auch. Nach langem Abschlag durch Daniel Höher eilte der Torhüter von Hohenstein zu weit heraus und musste den Ball passieren lassen.  Sebastian Richter stand nun allein vor dem Tor, nur zwei Verteidiger dazwischen. Leider legte er den Ball über die Latte. So ging es in die Halbzeit.

 Tobias Wittek kam, um das Spiel offensiver zu gestalten. Einer Nieskyer Druckphase anfangs der zweiten Halbzeit folgte leider das ernüchternde 3:0. Nach langer Flanke stimmte wiederum die Abstimmung im eigenen 16er nicht.

 Nun kam Bogumil Jablonski, um die Offensive nochmals zu verstärken und nichts unversucht zu lassen. Niesky konnte Druck aufbauen, da die Gastgeber nur noch das Nötigste taten. So kam man in der 79. Spielminute zum 3:1, aus dem Gewühl heraus konnte Jonathan Schneider absahnen und mit einem strammen Schuss aus zehn Metern den Ehrentreffer erzielen.

 Nun keimte nochmals Hoffnung auf, es wurde auf drei Stürmer und Dreierkette umgestellt, um noch mal gefährlich in den Strafraum von Hohenstein zu gelangen. In der 86. Minute konnte Tobias Wittek eine Eingabe von Sebastian Richter per Kopf auf das Tor bringen, aber der Torhüter von Hohenstein konnte diesen an die Latte lenken und danach ein Verteidiger klären.