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| 18:14 Uhr

Handball
Nichts für schwache Nerven

Die SG Kurort Hartha (Weiß-Grün) wird als Favorit um den Meistertitel gehandelt.
Die SG Kurort Hartha (Weiß-Grün) wird als Favorit um den Meistertitel gehandelt. FOTO: Joachim Rehle
Handball-Verbandsliga. Stahl Rietschen schlägt in der Handball-Verbandsliga den Sachsenliga-Absteiger SG Kurort Hartha zu Hause mit 26:24.

SSV Stahl Rietschen - SG Kurort Hartha 26:24 (10:12) Zum dritten Punktspiel empfing der SSV einen  Absteiger aus der Sachsenliga. Die SG Kurort Hartha konnte in ihrem letzten Punktspiel einen beachtlichen Sieg gegen den SV Niederau (34:22) einfahren. Die Sportgemeinschaft wird für den Meisterschaftstitel hoch gehandelt. Daher waren die Rietschener gewarnt, aber keinesfalls eingeschüchtert.

Hoch motiviert ging der SSV auf die Platte. Von Beginn an waren die Rietschener Männer in der Abwehr bissig und ließen bis zur 2. Minute (0:1) nicht viel anbrennen. Es dauerte bis Minute 5, als das erlösende erste Tor für Stahl fiel (1:2). Das gute aggressive Abwehrverhalten von Martin Philipp forderte früh die erste Zwei-Minuten-Strafe. Auf beiden Seiten wurde ordentlich ausgeteilt, aber auch eingesteckt. In der 21. Minute folgte dann die zweite Strafe für Martin Phillip. Kurz darauf glich der SSV das erste Mal aus (9:9). Daraufhin folgte eine starke Phase der Gäste (9:12). Das veranlasste Eric Gähler eine Auszeit zu nehmen. Anschließend ging Stahl mit 10:12 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit begann gut. Ein weiteres Mal traf Lehmann (11:12). Jetzt wurden die Rietschener stärker. Schlag auf Schlag wurde jedes Gegentor ausgeglichen. In der 42. Minute ging Martin Philipp nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe mit Rot vom Parkett. Tom Holubek rutschte ins Zentrum der Abwehr und machte es den Kurortlern schwer Tore zu produzieren. Marcus Noack, der ein starkes Offensivspiel an den Tag legte, ebnete in der 48. Minute den Weg zur ersten Führung, die Richard Walter anschließend gelang (21:20). Ab der 54. Minute hielt es kaum jemand auf den Sitzen. Kurz zuvor erhöhte Patrick Obier zum 24:22. Bald darauf gelang den Gästen jedoch der Ausgleich und Gähler nahm eine weitere Auszeit. Die letzten Minuten waren nichts für schwache Nerven. Die Rietschener Männer vergaben zunächst im Angriff ihre Chance zur Führung. Doch der Stahl-Torwart konnte die Torversuche der Gegner erfolgreich abwehren. Anschließend gelang es den Rietschenern, die Partie mit 26:24 zu beenden.