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| 11:26 Uhr

Fußball
Neustadt/Spree lässt „nichts anbrennen“

 Klare Angelegenheit: Silvio Liebe und der Landesklasse-Tabellenführer LSV Neustadt/Spree fegten den SC Großröhrsdorf (hier Torhüter Robert Klotz) mit 5:0 vom Platz.
Klare Angelegenheit: Silvio Liebe und der Landesklasse-Tabellenführer LSV Neustadt/Spree fegten den SC Großröhrsdorf (hier Torhüter Robert Klotz) mit 5:0 vom Platz. FOTO: Werner Müller
Landesklasse Ost:. Schlusslicht Trebendorf lässt mit 4:0-Sieg aufhorchen. Zeißig kassiert derweil eine 1:6-Pleite. Von Werner Müller

LSV Neustadt/Spree – SC Großröhrsdorf 5:0 (1:0). T: 1:0 Paszlinski (43.); 2:0 Rodrigues (64.); 3:0 Lohr (65.); 4:0 Rodrigues (78./Elfm.); 5:0 Kosman (83.); SR: Krahl; Z: 110.

Im Spiel gegen Großröhrsdorf übernahm der LSV Neustadt von Anfang an die Initiative. Die Spreetaler ließen den Ball gut laufen und erspielten sich die ersten Möglichkeiten. Hin und wieder fehlte die letzte Präzision. Auch die Gäste wollten sich nicht verstecken. Der Tabellenführer ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. In der 43. Minute war es dann soweit. Nach einer schnellen Spielverlagerung konnte der Ball nach innen geflankt werden und Damian Paszlinski erzielte per Kopf das 1:0. In der zweiten Halbzeit bestimmte weiter der Tabellenführer die Partie und erhöhte weiter das Tempo. Nach einem schnellen Angriff über die linke Seite zog Miguel Rodrigues nach innen und sein Schuss schlug zum 2:0 ein (64.). Nur eine Minute später konnte sich Tobias Lohr in die Torschützenliste eintragen und erhöhte auf 3:0. Damit nicht genug. Nach einem Foul an Rodrigues im Strafraum verwandelte er dann selbst zum 4:0. (78.). Den Schlusspunkt setzte Bartosz Kosman in der 83. Minute nach Vorarbeit von Dolbin. „Kompliment an die Mannschaft. Wir waren über die gesamte Spielzeit die überlegene Mannschaft und haben nichts anbrennen lassen“, so Co-Trainer Andres Born. „Zu Beginn war es schwer für uns. In der zweiten Halbzeit sind die Gegner ein wenig eingebrochen. So konnten wir beim Vorwärtsdrang vier Tore schießen und mit einem klaren 5:0 vom Platz gehen“, so Silvio Liebe.

SG Dresden Striesen – SV Zeißig 6:1 (2:1). T: 1:0 Hegewald (26.); 2:0 Herzog (27.); 2:1 Geso (32.); 3:1 K. Kowaltschik (54.); 4:1 Dietze (60.); 5:1 Herzog (66.); 6:1 Rau (81./Elfm.); SR: Lange; Z: 58.

Das war ein Spiel mit zwei verschiedenen Gesichtern. Durch einen feinen Schlenzer aus 20 Metern und eine Unachtsamkeit im Aufbauspiel geriet Zeißig mit 0:2 in Rückstand. Dann wurde endlich der Kampf angenommen, völlig verdient gelang der Anschluss. In der zweiten Halbzeit kam allerdings der Rückfall in alte Muster. So stand am Ende eine 1:6-Klatsche zu Buche. „Alles in allem eine verdiente Niederlage, in dem gute 30 Minuten Angriff von uns einfach nicht ausreichen, um den klaren Favoriten ärgern zu können“, bilanzierte Kapitän und Interimstrainer Tony Bach.

VfB Weißwasser – Dresden Laubegast 0:3 (0:1). T: 0:1 Wappler (31.), 0:2 Gattano (68.), 0:3 Heinrich (85.); SR: Noack; Z: 143.

Gegen den Tabellendritten aus Dresden war für den Aufsteiger nichts zu holen auf eigenem Platz. Für Weißwasser war es vor einer stattlichen Kulisse die fünfte Heimniederlage der Saison und die dritte Pleite in den jüngsten vier Spielen.

Fortuna Trebendorf – Borea Dresden 4:0 (1:0). T: 1:0 Piatek (25.), 2:0 und 3:0 Adamowicz (65./74.), 4:0 Kasperczak (90.); SR: Schiffke; Z: 25.

Das Tabellenschlusslicht aus Trebendorf hat mit einem 4:0-Erfolg gegen Keller-Konkurrent Borea Dresden aufhorchen lassen. Für die Fortuna war es der zweite Heimsieg binnen eines Monats. Piatek, Kasperczak und Adamowicz mit einem Doppelpack erzielten die Treffer.