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| 18:35 Uhr

Ringen
Motivationsschub für die Ringer

Weißwasser. Weißwasseraner Grün-Weiß-Sportler besuchen die Weltmeisterschaften in Ungarn.

Trainingslager und Wettkämpfe sind gewissermaßen das täglich Brot. Doch bei den Ringern des SV Grün-Weiß Weißwasser werden den Sportlern immer wieder auch ganz besondere Angebote offeriert.

Zu einem besonderen Ausflug starteten einige Mitglieder des Vereins  beispielsweise in die ungarische Hauptstadt Budapest. Dort fand die Weltmeisterschaft der Frauen und Männer im Ringen statt.

Bereits bei der Ankunft am ersten Tag gab es vor der Arena ein rein zufälliges Treffen mit der neuen Weltmeisterin Alla Tscherkassowa aus der Ukraine. Aber dies sollte noch nicht der Höhepunkt des Tages sein. Diesen bot der Deutsche Ringer Frank Stäbler mit seinem klaren Halbfinalsieg gegen den Aserbaidschaner Rasul Chunayew. Für die mitgereisten Nachwuchsathleten aus Weißwasser ist Frank Stäbler ein großes Vorbild.

Mit den ersten Eindrücken und doch auch ziemlich ermüdet ging es dann in das knapp 150 Kilometer entfernte Szentes. Dort wurde bei befreundeten ungarischen Ringern übernachtet. Tag zwei begann dann mit herrlichen Sonnenschein und einem entspannenden Besuch im Freizeit- und Thermalbad des wunderschönen Ortes. Voller Vorfreude auf den Finalkampf von Frank Stäbler wurde dann auch wieder der Weg in die Hauptstadt angetreten. Was dann in der mit 8000 Zuschauern ausverkauften Laszlo Papp Arena passierte, werden einige wohl nie vergessen. In einem knappen Kampf konnte sich der Deutsche Ringer gegen einen aufstrebenden ungarischen Lokalmatadoren seinen insgesamt dritten Weltmeistertitel erkämpfen.

Als Frank Stäbler dann auch noch zum Abklatschen kam, war die Freude riesengroß. Der Tag endete mit einem kurzen Treffen mit Frank Stäblers Vater und gleichzeitig Trainer. Er beantwortete vor allem dem jungen Hauke Richter einige Fragen und gab auch wertvolle Tipps.

Am dritten Tag der Wettkämpfe ging es dann mit etwa 40 ungarischen Freunden in einem großen Bus zur Veranstaltung. Leider waren an diesem Tag die deutschen Kämpfer nicht erfolgreich. Bei einem Treffen entschuldigten sich Peter Oehler und Pascal Eisele für ihre nicht so gute Leistung und bedankten sich bei den Weißwasseranern für die großartige Unterstützung. Auch an diesem Tag war die Arena wieder ausverkauft und zahlreiche Kinder verwandelten sie besonders bei den einheimischen Athleten in einen rot-weiß-grünen Hexenkessel. Der Tag endete dann mit einem kleinen Stadtbummel und der Fahrt in das Budapester Hotel. Voller vieler neuer Eindrücke wurde dann am Sonntag der Rückflug nach Berlin angetreten.

Besonders für die beiden Nachwuchsringer Hauke Richter und Benito Kleinfeld war dieser Besuch der Weltmeisterschaft sicherlich ein weiterer Motivationsschub für ihre weitere sportliche Entwicklung. Ein großes Dankeschön gilt den ungarischen Gastgebern um Peter Sziva aus Szentes. Sicherlich werden sich die Beziehungen in nächster Zeit zu den ungarischen Sportlern wieder verbessern.