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Fußball
Markus Radestock ragt bei Weißwassers 4:0-Sieg heraus

Oberlausitz-Liga. Erstmals trat der VfB Weißwasser auf der Görlitzer Eiswiese gegen den SSV Germania an. Der Aufsteiger wehrte sich mit allen Mitteln und verhinderte so eine höhere Niederlage. Warum aber der VfB nach knapp 20 Minuten die erfolgreiche Linie verließ, bleibt sein Geheimnis. bls1

Zeitig war der Tabellenzweite in Führung gegangen. Axel Buder schickte Eric Pötzsch, der flach in die lange linke Ecke traf. Die offensive Orientierung des VfB eröffnete in der 13. Minute eine Görlitzer Gelegenheit für Smiletzki, der eine Hundertprozentige versiebte. Der Gegenstoß brachte das 2:0. In Erwartung einer Radestock-Flanke postierte sich Ben Pohling im Zentrum mit dem Rücken zum Tor und ließ den Ball über seinen Scheitel zum 0:2 ins Tor rutschen.

Smiletzki traf den Pfosten für die Hausherren (22). Der Favorit tat sich weiter schwer. Es dauerte bis zur 60. Minute, ehe Radestock wiederum Pohling bediente, der seinen Doppelpack schnürte. Ein Freistoß von Radestock klatschte an die Latte. Doch der beste Spieler der Gäste sollte noch zu seinem Tor kommen. Mit dem 4:0 setzte er den Schlusspunkt (90.). Er ließ mehrere Verteidiger stehen, traf den Pfosten und Keeper Kruppas brachte das zurückspringende Leder ungewollt mit einem Bein über die Torlinie.

Germania Görlitz – VfB Weißwasser 0:4 (0:2). T: 0:1 Pötzsch (9.), 0:2 und 0:3 Pohling (14./60.), 0:4 Radestock (90.); SR: Nerger; Z: 53; Weißwasser: Knobel - Balko, Bens, Kleinfeld (63. Hänel), Pötzsch (63. Lukschanderl), Radestock, Buder, B. Wiesner (54. Fleischer), Seeber, T. Wiesner, Pohling.