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| 19:17 Uhr

Fussball
Lok Schleife mit 5:0-Kantersieg

Fußball-Kreisoberliga Oberlausitz. SV Lok Schleife – Holtendorfer SV 5:0 (2:0). Ausgerechnet gegen den Holtendorfer SV, gegen den Schleife noch nie einen Punkt holte, gab es am Sonnabend einen fulminanten 5:0-Kantersieg. Motiviert durch Trainer Gahner, starteten die Gastgeber auch wie die Feuerwehr. Jonas Michlenz erahnte einen Rückpass in der Abwehr des HSV und konnte anschließend nur durch ein Foul ausgebremst werden. Dadurch gab es für Holtendorf in der ersten Spielminute eine harte, aber korrekte Rote Karte. Es sollte nicht die einzige an diesem sommerhaften Samstag bleiben. Nach einer schönen Variante war es anschließend der erfahrene Robert Kranig, der den Freistoß flach im Torwart­eck unterbrachte. Die Lok legte nach. Brieseman, der kurz darauf verletzt den Platz verlassen sollte, legte mustergültig quer auf Michlenz, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Kurz vor der Halbzeit unterschätzte Bläse einen langen Ball, wodurch Knox die Situation retten wollte und Klug an einer klaren Torchance durch Foulspiel hinderte. Der Schiedsrichter zückte auch hier den roten Karton. Von Paul Kretschmer

SV Lok Schleife – Holtendorfer SV 5:0 (2:0). Ausgerechnet gegen den Holtendorfer SV, gegen den Schleife noch nie einen Punkt holte, gab es am Sonnabend einen fulminanten 5:0-Kantersieg. Motiviert durch Trainer Gahner, starteten die Gastgeber auch wie die Feuerwehr. Jonas Michlenz erahnte einen Rückpass in der Abwehr des HSV und konnte anschließend nur durch ein Foul ausgebremst werden. Dadurch gab es für Holtendorf in der ersten Spielminute eine harte, aber korrekte Rote Karte. Es sollte nicht die einzige an diesem sommerhaften Samstag bleiben. Nach einer schönen Variante war es anschließend der erfahrene Robert Kranig, der den Freistoß flach im Torwart­eck unterbrachte. Die Lok legte nach. Brieseman, der kurz darauf verletzt den Platz verlassen sollte, legte mustergültig quer auf Michlenz, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Kurz vor der Halbzeit unterschätzte Bläse einen langen Ball, wodurch Knox die Situation retten wollte und Klug an einer klaren Torchance durch Foulspiel hinderte. Der Schiedsrichter zückte auch hier den roten Karton.

Holtendorf war natürlich motiviert, im zweiten Durchgang noch einmal alles zu versuchen, wurde aber schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Nach einem langen Ball vom starken Kranig drang Michlenz in den Strafraum ein, narrte seinen Gegenspieler und vollendete ins lange Eck. Die Lok konzentrierte sich weiter auf ihre gefährlichen Kontersituationen. Erneut wurde Jonas Michlenz geschickt und machte Bekanntschaft mit dem Holtendorfer Torwart, der ihn klar zu Fall brachte. Kranig vollendete flach in die linke untere Ecke.

Eben diesem Robert Kranig blieb es auch, den Schlusspunkt zu setzen. Nach einem schönen Ball vom jungen Dokter vollendete er gekonnte ins lange Eck. Der Holtendorfer Hüter war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Platz, da er nach erneutem Gemeckere die Ampelkarte gesehen hatte.