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| 20:33 Uhr

Fussball
Kapitän Biela rettet Muskau wenigstens noch das Remis

Landesklasse Ost. In letzter Minute trifft Rene Biela gegen Oberland Spree zum 2:2. Von Holger Zimpel

SV Rot Weiß Bad Muskau – SV Oberland Spree 2:2  (1:0). T: 1:0 Sarelo (33.), 1:1 Mecir (69.), 1:2 Langner (74.), 2:2 Biela (90.); Z: 43; SR: Jennifer Zeuke

 Buchstäblich in letzter Minute hat Muskaus Kapitän Rene Biela am 22. Spieltag der Landesklasse Ost wenigstens einen Punkt im Duell gegen den SV Oberland Spree im heimischen Parkstadion gerettet. Damit konnte mit seinem Kopfballtreffer nach einem Freistoß nahe der Strafraumgrenze die zweite Heimniederlage vor nicht einmal 50 Zuschauern gerade so noch abgewendet werden.

Dass es am Ende nur oder wenigstens noch bei einem Punkt blieb, haben die Parkstädter ihrer katastrophalen Chancenverwertung besonders im ersten Spielabschnitt zu verdanken. Begonnen hatte es in der 5. Minute, als Arkuszewski an Keeper Stefan Richter schon frühzeitig scheiterte. Dies setzte sich gleich in der 8. Minute fort. Artur Spraski brachte einen Ball in die Strafraummitte, aber Bartosz Kosman traf die Kiste nicht.

Eine Doppelchance hatte dann Luca Hartelt innerhalb von zwei Minuten. Ein guter Kopfball ging in der 16. Minute daneben und beim Alleingang in der 18. Minute zeigte Gästekeeper Richter seine ganze Klasse. Überhaupt war der Spielertrainer und Schlussmann der überragende Mann in den Reihen der Oberländer. Allerdings konnte er in der 33. Minute den Muskauer Führungstreffer von Radoslaw Sarelo zum 1:0-Halbzeitstand nicht verhindern. Nur ein Eintorevorsprung zum Seitenwechsel war viel zu wenig, um am Ende drei Punkte in der Parkstadt zu behalten.

Als Sarelo in der 48. Minute bei einem Alleingang erneut am Oberländer Keeper scheiterte, nahm das Unheil endgültig seinen Lauf. Die Gäste witterten Morgenluft und drehten innerhalb von fünf Minuten das Spiel. Zuerst war Petr Mecir in der 69. Minute zum 1:1 erfolgreich, und fünf Minuten später markierte der kurz zuvor eingewechselte Philipp Langner quasi mit der ersten Ballberührung den 1:2-Zwischenstand.

Die Schlussminute brachte dann schließlich doch noch den 2:2-Ausgleich für die Hausherren. Viel zu wenig, betrachtet man den Spielverlauf über die 90 Minuten, die die junge brandenburgische Schiedsrichterin Jennifer Zeuke souverän über die Runden brachte.