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| 17:47 Uhr

Ringen
Grün-Weiß-Ringer mit guten Ansätzen

Die Weißwasseranerin Maria Drogoin (l.) konnte in Frankfurt ihren Kampf gegen Eileen Fiedler gewinnen.
Die Weißwasseranerin Maria Drogoin (l.) konnte in Frankfurt ihren Kampf gegen Eileen Fiedler gewinnen. FOTO: Guido Paulig
Weißwasser. Weißwasseraner Nachwuchs bei Wettkämpfen in Frankfurt (Oder) und Werdau aktiv. Von Guido Paulig

Zum Internationalen Brandenburg-Cup im Ringen lud der RSV Hansa 90 Frankfurt (Oder) ein. Insgesamt gingen dabei über 230 Sportler an den Start. Da dieses Turnier zu einem Kaderturnier des Deutschen Ringerbundes heraufgestuft wurde, waren auch viele europäische Spitzenringer in der Altersklasse der männlichen Kadetten (14-16 Jahre) am Start. Zu den Gästen zählten auch die Nationalmannschafften aus Lettland, Litauen und Kasachstan.

Für den SV „Grün-Weiß“ Weißwasser ging Ricco Tewellis in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm auf die Matte. Unter den 13 Teilnehmern konnte er sich am Ende auf Platz zehn einrangieren. In seinen Kämpfen gegen Jeff Molholt (Dänemark) und Edgars Laugalis aus Lettland musste er die größere Erfahrung seiner Kontrahenten anerkennen.

In der Altersklasse der weiblichen Jugend waren mit Maria Drogoin (49 Kg) und Mariam Schöne (69 Kg) zwei Mädchen aus Weißwasser vertreten. Maria Drogoin konnte Eileen Fiedler aus Chemnitz sicher vorzeitig besiegen. Gegen Sarah Kellermann aus Demmin gab es eine sicherlich vermeidbare Niederlage. Auch gegen Amy Keller (Magdeburg) musste sie geschlagen die Matte verlassen. Am Ende stand für die Weißwasseranerin ein neunter Platz in der Endabrechnung.

Mit Rang drei beendete Mariam Schöne den Wettkampf. Nach zwei Niederlagen gegen Laura Kühn (Berlin) und Laura Vornberger (Röhlingen) konnte sie sich gegen die Polin Martyna Zük durchsetzen.

Insgesamt zeigten alle drei Sportler aus Weißwasser gute Ansätze, waren aber dem hohen Niveau der Veranstaltung noch nicht in allen Belangen gewachsen.

Auch bei den Pokalturnieren in Werdau zeigten die jüngsten Lausitzer Ringer sehr ansprechende Leistungen. Dabei konnte Mia Kata ihre Gewichtsklasse im Wettbewerb der Mädchen gewinnen. Tags darauf ging sie auch gemeinsam mit den Jungs an den Start und holte dabei die Silbermedaille.

Ihr Bruder Mio Kata holte sich an diesem Tag Platz sechs. Max Ruschke konnte sich auf den vierten Platz kämpfen und Mio Bergner holte ebenfalls Rang zwei. Eine weitere Auszeichnung für die Grün-Weißen gab es in Form eines tollen Pokals für die weiteste Anreise zum Turnier.

Ein besonderer Höhepunkt war an diesem Turnierwochenende für die Sportler sicherlich auch der Besuch des Bundesligakampfes zwischen dem FC Erzgebirge Aue und Hallbergmoos aus Bayern. Danach fielen alle total erschöpft auf die Schlafmatten in der Werdauer Sporthalle. Den Verantwortlichen des dortigen Ringervereins gilt auch noch einmal ein Dankeschön für die herzliche Gastfreundschaft und die Möglichkeit der Übernachtung in der Sporthalle.

Als nächster Höhepunkt steht nun für die Grün-Weiß-Ringer der Rückrundenkampftag der Jugendliga Nord in Rostock auf dem Programm. Leider stehen dabei nicht alle Sportler aus verschiedensten Gründen bereit.

Anschließend gibt es noch Turniere in Dresden, Frankfurt, Chemnitz und Cottbus. Auch ein gemeinsames Trainingswochenende mit den befreundeten Vereinen aus Sohland, Hoyerswerda und Cottbus ist im November geplant.

Dies alles zeigt, dass der Ringkampfsport in Weißwasser lebt. Interessenten sind zu den Trainingszeiten im Turnerheim gern gesehen. Auch die „Krabbelgruppe“ für vorwiegend Kita-Kinder ist noch nicht voll ausgelastet. Interessenten dafür können sich gern an den Verein wenden.

Den Turniersieg in Werdau sicherte sich Mia Kata.
Den Turniersieg in Werdau sicherte sich Mia Kata. FOTO: Guido Paulig
Mio Bergner (r.) holte sich in Werdau die Silbermedaille.
Mio Bergner (r.) holte sich in Werdau die Silbermedaille. FOTO: Guido Paulig