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| 18:05 Uhr

Eishockey
Die Tornadosaus Niesky stehen im Pokalfinale

Niesky. Am Sonnabend waren die Blues aus Berlin zu Gast bei den Tornados im heimischen Waldstadion in Niesky. Dieses Spiel wurde doppelt gewertet; einmal als letztes Spiel der Hauptrunde in der Regionalliga Ost und zum anderen als erstes Spiel im Halbfinale um den Norddeutschen Eishockey-Pokal 2017/2018.

Am Sonnabend waren die Blues aus Berlin zu Gast bei den Tornados im heimischen Waldstadion in Niesky. Dieses Spiel wurde doppelt gewertet; einmal als letztes Spiel der Hauptrunde in der Regionalliga Ost und zum anderen als erstes Spiel im Halbfinale um den Norddeutschen Eishockey-Pokal 2017/2018.

Das Sonnabendspiel bot bei eisiger Kälte den rund 450 zahlenden Zuschauern Hochspannung pur. In den ersten beiden Dritteln gab es viele Torchancen auf beiden Seiten, aber keinen Treffer. Erst in der 57. Minute gingen die Tornados durch Andreas Brill nach Vorlage von Philip Riedel und Marco Noack in Führung. Nach diesem Befreiungsschlag versenkte Sven Becher nur eine Minute später in Überzahl und nach Zuspiel von Jörg Pohling und Chris Neumann erneut den Puck im Kasten von Goalie Benjamin Nitschke. Danach zog der Blues-Trainer noch mal alle Register. Er nahm Nitschke aus dem Tor und versuchte mit einem weiteren Feldspieler, das Ergebnis noch mal zu drehen. Doch Jörg Pohling schob den Puck nach Vorarbeit von Sven Becher 36 Sekunden vor dem Abpfiff ins leere Tor der Blues. Damit war die Partie mit 3:0 (0:0; 0:0; 3:0) entschieden.

Das Rückspiel sollte eine Zitterpartie für die Nieskyer werden. Im Mitteldrittel kassierte Goalie Robert Handrick gleich drei Gegentore. Doch die Cracks von Trainer Jens Schwabe bewiesen im letzten Drittel Moral. Philip Riedel wurde zum Mann des Tages. Er erzielte in der 42., 45. und 60. Minute noch drei Tore für den ELV Niesky. Trotz eines weiteren Tores der Berliner und einem Endstand von 4:3 (0:0; 3:0; 1:3) erreichte Niesky das Pokalfinale.