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| 21:38 Uhr

Fussball
Bergen erlebt 1:8-Debakel – Schleife feiert

Kreisoberliga. Von Werner Müller und Paul Kretschmer

TSV Pulsnitz 1920 – LSV Bergen 8:1 (5:0). T: 1:0 Cedric Horche (2.); 2:0 Erik Rammer (12.); 3:0 Cedric Horche (14.); 4:0 Jan Richter (27.); 5:0 Steve Lübke (29.); 5:1 Stefan Koark (58.); 6:1 Patrick Nitsche (76.); 7:1 Cedric Horche (80.); 8:1 Danilo Nitsche (85.); SR: Thomas Märkert; Z: 26

Der LSV Bergen hat nach einer völlig indiskutablen Leistung seine bislang höchste Kreisoberliga-Niederlage kassiert. In Pulsnitz erlebte die Mannschaft ein unerklärliches 1:8-Debakel. Den Ehrentreffer besorgte Stefan Koark mit dem 5:1-Anschlusstor. Doch mehr war nicht drin für den LSV, der an diesem heißen Sommertag stark ersatzgeschwächt ins Spiel gegangen war. Hitze und Personal wollte Kapitän Alexander Marchl nicht als Entschuldigung gelten lassen. „Was wir heute gezeigt haben, hatte nichts mit Fußball zu tun“, räumte er ein. „Wir entschuldigen uns bei allen Fans, die mit dabei waren.“

Der völlig enttäuschte Trainer Veit Nowotnick machte die „katastrophale Einstellung“ seiner Spieler als  Grund für die deftige Niederlage aus. „Das muss unbedingt ausgewertet werden!“

Seine Mannschaft wird am letzten Spieltag zu Hause gegen den Hoyerswerdaer FC ganz sicher Wiedergutmachung betreiben wollen.

Hoyerswerdaer FC – SG Motor Cunewalde 1:0 (1:0). T: 1:0 Erik Lanzky (39.); SR: Jakob Holling; Z: 75

Der HFC hat seinen Fans im letzten Heimspiel dieser Saison nochmal einen Sieg beschert, der mit 1:0 zwar hochverdient, allerdings ziemlich schmal ausfiel. Angesichts der Vielzahl von Chancen, die Hoyerswerda von Beginn an hatte, hätte der Sieg viel höher ausfallen müssen. Noch dazu verschoss Christopher Heinze einen Foulelfmeter.

Das Tor des Tages erzielte Erik Lanzky in der 39. Minute, nachdem er von Kevin Kratschmer herrlich in Szene gesetzt wurde. „Alles in allem ein verdienter Sieg, wobei jeder für den anderen alles gegeben hat“, befand Christian Birgany.

FV Rot-Weiß 93 Olbersdorf – SV Lok Schleife 0:1. Tor: 0:1 Kranig (86.); Zuschauer: 86; Schiedsrichter: Christian Walter

Glückliches Saisonende für Lok Schleife: Durch einem knappen 0:1-Auswärtserfolg bei Rot-Weiß Olbersdorf schaffte das Team am letzten Spieltag den Klassenerhalt. Für Rot-Weiß geht es indes aufgrund der Niederlage eine Liga runter, nur ein Sieg gegen Lok hätte geholfen. Für Schleife traf Routinier Robert Kranig vier Minuten vor dem Ende mit einen 35-Meter-Schuss und erlöste so sein Team und die mitgereiste Anhängerschaft. Nach einer Rettungsaktion hatte der gegnerische Keeper zu weit vor seinem Tor gestanden, was Kranig, dem der Ball vor die Füße fiel, klug erkannte. Mit Auge zog er direkt ab.

Die per Bus mitgereiste Anhängerschaft feierte das Schleifer Team noch lange nach dem Spiel lautstark mit Gesang und Getrommel.