ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:30 Uhr

Fussball
Bad Muskau gewinnt das Spitzenspiel gegen Neusalza

Landesklasse Ost. SV Rot-Weiß Bad Muskau – FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:1  (2:1). Tore: 0:1 Anton Sehr (5.), 1:1 Kosman (19.), 2:1 Sarelo (28.); Zuschauer: 56; Schiedsrichter: Toni Schmidt (Düsseldorf/AC Italia Hilden) red

Mit 2:1 hat Rot-Weiß Bad Muskau im heimischen Parkstadion das Spitzenspiel und Kreisderby gegen Tabellenführer Neusalza-Spremberg gewonnen und es damit dem Tabellenzweiten Neustadt/Spree ermöglicht, seinerseits Meister zu werden.

Die Gäste aus Neusalza begannen furios. Nach einem Diagonalpass von Paul Kant flankte Christoph Arlt den Ball über das Abwehrzentrum der Muskauer. Anton Stehr schaltete am schnellsten und nutzte das Zögern der Hintermannschaft zum frühen 0:1 (5.). Die Gäste blieben weiter am Drücker und so prüfte Patrick Maiwald mit einem Distanzschuss Slawomir Orzech im Kasten der Platzherren (13.). Der Innenverteidiger hütete diesmal das Bad Muskauer Tor, da Stammtorhüter Tobiasz Wlodarczyk (Verletzung) und Mathias Mersiovsky (Erkrankung) nicht zur Verfügung standen.

Nach einer Viertelstunde drehten sich die Kräfteverhältnisse in Richtung Bad Muskau. In der 19. Spielminute setzte sich Radoslaw Sarelo auf der rechten Neusalzaer Angriffsseite gegen zwei Gegenspieler durch. Seine Eingabe nagelte Bartosz Kosman im Rückraum am langen Pfosten genau in den Torwinkel des FSV-Tores.

Die Gäste agierten jetzt verunsichert und ängstlich. Nur wenige Sekunden später scheiterte Muskaus Luca Hartelt an FSV-Keeper Marc Röhricht (20.), welcher diesmal den beruflich verhinderten Dominic Schiring ersetzte. Nach einem Diagonalpass schnappte sich Radolsaw Sarelo den Ball und jagte ihn unhaltbar unter die Querlatte zum 2:1 in die Maschen (28.). Jetzt lief bei den Kohlschütter-Schützlingen gar nichts mehr zusammen und Rot-Weiß Bad Muskau hätte die Führung weiter ausbauen können, fast schon müssen. Radoslaw Sarelo verzog aus guter Schussposition (38.), SV-Kapitän René Biela köpfte eine Machinka-Ecke knapp neben das Neusalzaer Tor (39.) und Luca Hartelt lupfte den Ball über Marc Röhricht hinweg hauchdünn am Tor vorbei (42.).

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich der FSV Neusalza-Spremberg ganz anders und drückte die Parkstädter immer mehr in die eigene Hälfte. Nach einem Fehler der Gastgeber hatte Ralf Marrack die beste Chance zum 2:2, doch der Ball trudelte knapp am langen Pfosten vorbei (58.). Bei einem knallharten Freistoß von Paul Kant bekam Slowomir Orzech im Muskauer Kasten gerade noch die Hände hochgerissen und konnte parieren (74.).

Kurz vor dem Spielende setzte der eingewechselte Lukas Klíma den Ball nach einer Ecke aus Nahdistanz und spitzem Winkel an das Außennetz (86.). Der Ausgleich gelang den Neusalzaern aber nicht mehr. So stand am Ende dieser rassigen Partie die fünfte Saisonniederlage des Tabellenführers.