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Soldatenfriedhof in Rietschen bekommt Granitmauer

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses am sowjetischen Ehrenmal in Rietschen.
Die Mitglieder des Technischen Ausschusses am sowjetischen Ehrenmal in Rietschen. FOTO: D. Preikschat
Rietschen. Das Gräberfeld mit den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs aus Rietschen wird mit einer Granitmauer eingehegt. Darauf haben sich Bürgermeister Ralf Brehmer (Freie Wähler) und die Gemeinderäte bei einem Vor-Ort-Termin des Technischen Ausschusses verständigt. dpr

Die Mauer werde einen halben Meter hoch und 43 Meter lang sein. Sie soll entlang des angrenzenden Friedhofswegs verlaufen, erklärte Manuela Swienty von der Gemeindeverwaltung. Es werde noch geprüft, ob Bahnhofsborde genutzt werden können und Pfähle auf die Mauer gesetzt werden.

Schwerer tun sich die Gemeinderäte mit einer Einfriedung für das sowjetische Ehrenmal. Horst Mrusek (Freie Wähler) sieht dafür nicht die Notwendigkeit. Vor dem Mahnmal lägen nur Splitt und Steine, es sei dort nichts, was durch ein Betreten beschädigt oder verunstaltet werden könnte. Eine Einfriedung mit Kette hielt Karl-Heinz Nicko (CDU) für unangemessen. Gerd Wenzel (Freie Wähler) könne sich Granitsteine vorstellen, die entlang der Mahnmalfläche gesetzt werden.

Ralf Brehmer will nun verschiedene Kostenangebote einholen, um zu einer Entscheidung zu kommen. Die Gemeinde geht von Gesamtkosten für die beiden Einfriedungen von ungefähr 7500 Euro aus. Auf die Notwendigkeit, beide Friedhöfe einzufrieden, weil diese immer wieder betreten werden, hatte der Rietschener Kirchbauverein hingewiesen.