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| 14:15 Uhr

Kommunales
Erlebniswelt-Macher planen extra Zugang zum Außenbecken

Krauschwitz. Die Erlebniswelt Krauschwitz braucht ein neues Kassensystem. Die Badeeinrichtung wird Webcams installieren, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Von Gabi Nitsche

Die Erlebniswelt Krauschwitz schreibt seit Jahren an ihrer Erfolgsgeschichte weiter. Immer wieder fällt dem Team um Jörg Funda etwas Neues ein, um die Besucher zu begeistern und deren Zahlen zu erhöhen. Im Jahr 2000 auf die Welt gekommen, die Kinderkrankheiten sind überwunden, erwachsen zählt es zu den familienfreundlichen Einrichtungen in Sachsen und ist ein absoluter Freizeitknüller der Oberlausitz, betont Bürgermeister Rüdiger Mönch (Freie Wähler). Mittlerweile bringt es das Bad mit Soleangeboten und Schrotholz-Saunadorf auf über 80 000 Gäste im Jahr. Jetzt schwebt den Erlebniswelt-Machern ein separater Zugang zum Außenbecken vor zu deutlich reduzierten Eintrittspreisen. „Wir denken an ein Drehkreuz, wie es sich schon zum Gradierwerk bewährt“, sagt Chef Jörg Funda. Steht man vor dem Eingangsgebäude, soll das Drehkreuz an der rechten Seite entstehen. Von dort ist es dann auch möglich, zu den Beachvolleyballplätzen zu gelangen. Gerade, wenn der Spätfrühling sehr warm ausfällt, und in den Sommermonaten erkundigen sich immer wieder Leute nach so einer Möglichkeit. Auch für die Radfahrer, die auf dem Neiße-Radweg unterwegs sind, sei das ein gutes Angebot.

Um attraktiv zu bleiben, müssen die Anlagen und Ausstattungen gepflegt, instand gehalten und teilweise auch ersetzt werden. Wie aktuell das Kassensystem aus dem Jahr 2004. Funda hat dem Rat erklärt, warum ein neues her muss: Die gesetzmäßigen Anforderungen sind gestiegen, der Datenzugriff durch das Finanzamt muss möglich sein; bessere Steuerung von Besuchergruppen erforderlich; Vernetzung des Systems direkt mit externen Dienstleistern im Gesundheitsbereich und touristischen Anbietern ist von Vorteil. Außerdem soll dem Bekanntheitsgrad noch eins draufgesetzt werden, und dabei sollen zwei Webcams helfen. Eine im Eingangsbereich, eine im Außenbereich geben interessierten Gästen die Möglichkeit, so Jörg Funda, sich über die Einrichtung und das Wetter vor Ort zu informieren. Alles in allem betragen die Kosten über 67 000 Euro. Dank einer Leader-Förderung verbleiben vor Ort knapp 13 500 Euro, die die Erlebniswelt trägt.