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| 02:45 Uhr

Seife aus Muskauer Sole nun auf dem Markt

Sven Mimus, Geschäftsführer der ENO, überreicht Thekla Nichterlein, Geschäftsführerin des Kulturhotels Fürst-Pückler-Park, die ersten Sole-Seifen.
Sven Mimus, Geschäftsführer der ENO, überreicht Thekla Nichterlein, Geschäftsführerin des Kulturhotels Fürst-Pückler-Park, die ersten Sole-Seifen. FOTO: Regina Weiß
Bad Muskau. In Bad Muskauer Sole kann man nicht nur baden, sondern damit kann man auch seinen Körper einschäumen. Dafür wurde das Thermalwasser in handgeschöpften Seifen verarbeitet. Sie sind nun auf dem Markt. Regina Weiß

Jede Seife mit Bad Muskauer Thermalsole ist ein Unikat. Seifensiederin Anke Lischka von der Manufaktur AliSavon in Neupetershain verarbeite nicht nur feinste Pflanzenfette und Öle sowie die Muskauer Sole, sondern sorge mit ihrem handwerklichen Geschick bei jedem neuen Stück für ein anderes Muster. Das erzählt Ingo Goschütz von der Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH (ENO) beim gestrigen Termin im Kulturhotel Fürst-Pückler-Park Bad Muskau. Das Haus ist nach der Parfümerie Thiemann mit ihren Filialen von Cottbus über Bautzen bis Görlitz die zweite Adresse, bei der die Sole-Seife zu haben sein wird. ENO-Geschäftsführer Sven Mimus übergibt die symbolische Lieferung an Hotel-Chefin Thekla Nichterlein. Diese freut sich, dass das Produkt in ihrem Haus zu haben ist. Sie wird nicht nur ausgewählten Gästen sozusagen als Willkommensgruß ins Zimmer gelegt, sondern bereichert auch das Angebot im hauseigenen Lädchen. Dort kann sie als Mitbringsel von den Urlaubern erworben werden, aber genauso von den Bad Muskauern, wenn die beispielsweise noch ein Weihnachtsgeschenk suchen. 6,95 Euro kostet das Stück, sagt Goschütz.

"Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass unsere Sole-Seifen echte regionale Produkte sind", berichtet Sven Mimus. "Die Produktion und Verpackung übernehmen regionale Unternehmen und auch bei den Duftnoten haben wir mit Rosmarin und Melisse heimische Kräuterdüfte verarbeitet." Aus Testwaschungen im eigenen Haus weiß man, dass die Seife gut ankomme. 2000 Stück sind produziert worden. Weitere werden folgen. Allerdings ist die Produktion nicht so schnell gemacht. "Die Seife muss vier Wochen reifen", so Goschütz.

Reifen werden auch weitere Ideen, was sich aus der Sole noch machen lässt. "Wir probieren und testen einiges aus", will Goschütz noch nicht zu viel verraten. Bei der Seife ist bereits klar, dass man kleinere Formate angehen will. Eine Pralinengröße ist machbar. Das kommt vor allem bei Thekla Nichterlein gut an. Denn diese Größe wäre für alle Hotelgäste als Begrüßungsgabe genau das Richtige.

Wer eine Sole-Seife kauft, der bekommt übrigens auch ein kleines Begleitheftchen mit. Dort gibt es Informationen zum Heilwasser, das aus 1586 Metern gefördert wird, und einen QR-Quode, um auf die Internetseite www.fuerstliche-sole.de zu kommen. Dort finden sich Informationen über Herrmann Fürst von Pückler-Muskau und seinen Muskauer Park. Außerdem können die Besucher mehr über die Seifen und deren Herstellung erfahren.

Mit der Erlebniswelt Krauschwitz und dem Trixi-Park Großschönau werden zwei weitere Abnehmer ab Montag mit Sole-Seifen und Flüssigsole in 500 ml-Flaschen beliefert. Damit sind zwei weitere wichtige Partner im Landkreis Görlitz für den Verkauf gewonnen worden. Die Erlebniswelt setzt die Muskauer Thermalsole im Gradierwerk und im Solebecken ein. Im Kulturhotel in Bad Muskau wird die Sole über eine 2,4 Kilometer lange Leitung geführt. Seit November wird sie für Bäder und Inhalationen eingesetzt.

www.fuerstliche-sole.de