Nach sechswöchiger Pause öffnen das Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz sowie die Museumsbibliothek wieder ihre Pforten. Zu den regulären Öffnungszeiten sind große und kleine Besucher herzlich willkommen, teilt Dr. Christian Düker von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mit.

Der Besuch im Görlitzer Naturkundemuseum ist nur mit Mundschutz möglich

Dabei werden die von staatlichen Stellen empfohlenen Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus befolgt. So ist der Besuch, mit Ausnahmen für Kleinkinder, nur mit Mundschutz erlaubt. Spielbereiche und Medienstationen sind derzeit nicht zugänglich.

Für die Besucher gibt es auch gleich etwas Neues zu sehen, die Sonderausstellung „Wundersame Riesenkäfer“. Neun Lebensraumvitrinen zeigen verschiedene präparierte Käferarten aus Australien, Südamerika, Afrika und Europa. Darunter befinden sich mit dem Amazonas-Riesenbock und dem Goliathkäfer die längsten und schwersten Käfer der Welt.

Dauerausstellungen im Görlitzer Naturkundemuseum zeigen heimische Artenvielfalt

Ein Hingucker ist auch der Hirschkäfer – mit immerhin 7,5 Zentimetern zählt er zu den größten einheimischen Insekten. Auch eine lebende Käferart, den sechs Zentimeter Größe erreichenden Golofa porteri aus Mittel- und Südamerika präsentiert die Ausstellung.

Hinzu kommen die Dauerausstellungen: Dabei lernt der Besucher die enorme Artenvielfalt der Region kennen, von der Oberlausitzer Teich- und Heidelandschaft im Norden, dem Lausitzer Hügelland bis hin zum Bergland im Süden. Das Museum ist Dienstag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und am Wochenende von 10 bis18  Uhr geöffnet.