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Polizei
Schwerlasttransport stand unter keinem guten Stern

Görlitz/Königsbrück. Der Transport einer Turbine von Görlitz nach Dresden kommt einfach nicht voran. Los ging das Dilemma mit einem technischen Defekt.

Der Transport einer 335 Tonnen schweren Turbine von Görlitz zum Dresdener Alberthafen stand nunmehr die zweite Nacht in Folge unter keinem guten Stern, informiert die Polizeidirektion Görlitz am Mittwoch. In der Nacht zu Dienstag erlitt das 57 Meter lange Gespann auf der B 6 bei Markersdorf nach einem kraftraubenden Anstieg einen technischen Defekt. Die Bremsen saßen fest. Daher blieb der Schwerlasttransport an einer geeigneten Einbuchtung stehen und wurde im Tagesverlauf repariert.

Als es in der Nacht zu Mittwoch weiterging, kam das Gespann trotz Polizeibegleitung auf den Kreis- und Bundesstraßen sowie der BAB 4 nur langsam voran und schließlich auf der B 97 nur bis Königsbrück. Eigentlich wäre Laußnitz das Etappenziel gewesen. Doch um den einsetzenden Berufsverkehr nicht über Gebühr zu behindern – an der beinah sieben Meter breiten Ladung wäre eh kaum ein Weg vorbei möglich gewesen –, so Polizeisprecher Thomas Knaup, parkte der Spediteur den Transport in Abstimmung mit der Verkehrspolizei schließlich auf der Schloßstraße.

„In der Nacht zu Donnerstag werden Streifen der Dresdener Verkehrspolizei den Schwerlasttransport in Königsbrück abholen und dann - hoffentlich störungsfrei - bis zum Dresdener Alberthafen eskortieren“, so Knaup.

(dh)