Von der ersten Minute an zeigten sich die Gäste nicht gewillt, die Punkte ohne Weiteres in der Parkstadt zu lassen. Beim 3:2 lag Strahwalde sogar erstmals vorn. Sagar drehte den Spieß aber um und ging 5:3 in Führung. Absetzen konnte sich Rot-Weiß nicht.

Es gelang nicht, die schnell agierenden Gäste-Angreifer zu stellen. Fast alle Aktionen am Kreis oder über die Außenpositionen wurden erfolgreich abgeschlossen. Sagars Abwehr fand teilweise überhaupt nicht statt. Wäre nicht wieder die gute Leistung der beiden Torhüter gewesen, hätte es schlimm um Sagar gestanden.

Strahlwalde zeigt sich unbeirrt

Erst gegen Ende der ersten Hälfte gelang es Sagar, sich mit dem 10:7 etwas Luft zu verschaffen. Strahwalde erzielte aber unbeirrt weitere Treffer und plötzlich stand es 10:10. Bis zur Pause ging es eng weiter und mit einer knappen 12:11-Führung für Sagar in die Kabinen. In der zweiten Hälfte ging es so weiter, wie Hälfte eins geendet hatte. Die Gastgeber hatten auf eine 6:0-Abwehr umgestellt, doch es brachte nicht den gewünschten Erfolg. Denn die SG blieb dran und konnte sogar wieder mit 18:17 in Führung gehen.

Sagar hektisch im Angriff

Dann ging Sagar wieder in Front, doch als man bei zwei Treffern Differenz angekommen war, erzielten die Oberländer immer wieder den Anschlusstreffer. Das war auch ein Grund, warum Sagars Konterstärke nicht stattfinden konnte. Hinzu kamen Abspielfehler und überhastete Aktionen im eigenen Angriff.

Eine gewisse Nervosität war Sagar anzumerken. Dennoch gelang es Rot-Weiß, sich mit 26:23 abzusetzen. Besonders Martin Skubich und Rene Werner taten sich in dieser Phase durch Tore hervor. Aber selbst nach dem 27:23 agierte Rot-Weiß weiter hektisch und so kamen die Gäste kurz vor Schluss sogar noch auf 28:27 heran. phf1/red